Der Casino-Mogul Sheldon Adelson sorgt innerhalb der Glücksspielcommunity erneut für Schlagzeilen. In der Vergangenheit sorgte er für Aufmerksamkeit, indem er sich wieder und wieder gegen das Online Glücksspiel aussprach. Nun scheint der Casino-Tycoon es auf das Pokerspiel abgesehen zu haben. Während in vielen Teilen der Welt darum gekämpft wird, dass Poker als Geschicklichkeitsspiel anerkannt wird, beharrt der Milliardär darauf, dass es sich beim Poker um ein reines Glücksspiel handelt. Zwar erwähnt Adelson in einem Nebensatz, dass Geschick beim Pokern durchaus von Vorteil sei, der Ausgang des Spiels aber letztendlich doch vom Zufall abhängen würde.

Warum einer der größten Feinde des Online Glücksspiels Poker als Glücksspiel einordnet?

  • es komme beim Poker nicht nur auf das Geschick an
  • Poker sei weitestgehend zufällig
  • Spieler seien von zufälliger Kartenausgabe abhängig
  • nur für das Bluffen sei Geschick von Vorteily

Der 83-jährige Casino-Boss ist bekannt dafür, lautstark die eigene Meinung zu vertreten. So macht er auch deutlich, dass er nicht nachvollziehen könne, wie Menschen glauben könnte, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel sei. Ähnlich wie in Bezug auf das Online Glücksspiel, scheint Adelson im Zusammenhang mit Glücksspielen kein Verständnis für gegensätzliche Meinungen zu haben.

Die Diskussion zum Thema Poker kam bei Adelson auf, weil dieser in einem Interview Stellung dazu beziehen sollte, wie seine Meinung zum Fantasy-Sport ist. Auch hier machte der Casino-Modul seine eigene Meinung schnell deutlich und kategorisierte den Fantasy-Sport als eine Art Glücksspiel ein. Zusammengefasst ist es nach Adelsons Meinung so, dass Poker ein Glücksspiel ist und Online Glücksspiele generell verboten werden sollten. Gilt dies dann nach Verkündung seiner Meinung auch für Online Poker?