Trotzdem der Blackfriday vorüber ist, bei dem die Anbieterseiten von Online Poker gesperrt und die Spielerkonten eingefroren wurden, scheinen die Spieler noch immer misstrauisch zu sein. Einige Gamer musste eine Ewigkeit auf die Auszahlung ihrer Gelder warten. Auch wenn die Auszahlungen von den großen Online Poker Anbietern bereits getätigt wurden, sinkt der Poker-Traffic weiterhin. Experten schreiben dies den Ereignissen in den vergangenen Jahren zu. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Traffic um ganze 12 Prozent gesunken.

Die Anbieter scheinen sich nur schwerlich zu erholen, nach den Ereignissen aus 2011. PokerStars ist weiterhin Anführer der Branche und hatte sich im vergangenen Jahr auch verhältnismäßig schnell wieder erholt. Mit insgesamt 23.000 Cash Spielern führt PokerStars die Rangliste eindeutig an. Platz zwei wird durch das iPoker Netzwerk besetzt, welches jedoch nur ein Zehntel des Traffics von PokerStars aufweisen kann. Die meisten negativen Schlagzeilen rund um den Blackfriday schrieb Full Tilt. Der Anbieter teilt sich mit PartyPoker und 888 den dritten Platz in Bezug auf den Online Poker Traffic.

Die Anbieter haben den Blackfriday damit zwar überstanden und die Auszahlungen der Gelder sowie die Anklagen von Seiten der Behörden gemeistert, dennoch scheinen diese sich letztlich nicht wirklich erholen zu können. Die derzeitige Branchensituation wirkt festgefahren, was die Zahlen eindeutig aufzeigen. Es bleibt spannend, ob die Branche sich jemals vollständig erholen werden kann.