Ein flacher Actionstreifen ohne viel Hintergrund, so bezeichnen ihn Pokerexperten, denn auch die Hände, die in dem Film erinnern, werden wahrscheinlich heutzutage schon in der Grundschule gespielt.

Der durch Justin Timberlake gespielte Richie Furst gerät aufgrund finanzieller Sorgen in die Fänge des Online Pokers und verliert dabei ? natürlich ? sein ganzes Geld. Aufgrund dieser Ungerechtigkeit beschließ t er an den Ort "des Verderbens" zu fliegen und sich die verantwortlichen Personen vorzuknöpfen.

Hier trifft er also in Costa Rica auf den Glücksspiel Tycoon Ivan Block, der durch Ben Affleck gespielt wird. Block, der die Online Poker Webseite betreibt wird von dem jungen Furst mit der Problematik konfrontiert, was für beide natürlich im Laufe des Films folgen mit sich bringt.

Zuerst kommt Furst mit seinen Betrugsvorwürfen gar nicht so schlecht bei dem Tycoon an, denn der Betrug kann in den eigenen Reihen aufgedeckt werden. Aufgrund dessen bietet Block dem jungen Mann, der das Geld für sein Studium braucht, einen Job vor Ort an. Neben der Möglichkeit, viel Geld zu verdienen, gerät der junge Richie jedoch immer weiter in den Konflikt sowohl mit dem Gesetz als auch mit anderen Gangstern und zuletzt sogar mit seinem Vorgesetzten Block. Der Film erinnert an einen Actionstreifen mit Starbesetzung der alle Klischees bedient.

Obwohl der Film die Pokerthematik bedienen möchte, lernen Pokerfans nichts aus dem Film, denn nur in kleinen Teilen wird das Thema Pokern an sich tatsächlich angesprochen. Betrug, Mafia, Blut und Kanonen sowie die hübsche Gemma Arterton sorgen für Entertainment, nicht jedoch für Aufklärung über den Mythos Online Poker. Was legal ist und was nicht und in welche Geschäfte Block tatsächlich verwickelt ist, das erfährt der Zuschauer leider nur bruchstückhaft am Rande.