Computer, die als künstliche Intelligenz im Pokerspiel antreten, werden immer interessanter. Nachdem die künstlichen Intelligenzen bereits bei anderen Spielen, wie zum Beispiel Schach, überzeugen konnten, wird es nun für die Entwickler immer interessanter, einen Computer zu schaffen, der auch beim beliebten Kartenspiel Poker unbesiegbar ist. Stefan.

Was „Deep Stack“ zu bieten hat:

  • Deep Learning für eine technische Pokerintuition für unterschiedliche Spielsituationen
  • Verwendung eines eigenen neutralen Netzwerks des Computers
  • Zurückgreifen des Netzwerks auf 10.000 zufällig gezogene Pokerhände

Die künstliche Intelligenz „Deep Stack“ konnte sich gegen fast alle Pokerspieler durchsetzen, allerdings nur gegen fast alle. Der einzige Spieler, der von „Deep Stack“ nicht besiegt wurde, ist Pokerexperte und Pokerprofi Martin Sturc. Als erster Spieler und bisher als einziger, konnte Sturc den Pokercomputer besiegen.

Warum für Martin Sturc die Pokerwelt wie seine Westentasche ist:

  • Sturc bekannter Spieler in der österreichischen Pokerszene
  • kompetenter Spieler
  • Präsident der Austrian Poker Association
  • Einsatz für die Anerkennung von Poker als Breitensport
  • Erfahrung als Turnierorganisator
  • Erfahrung als Livestream Kommentator

Umsetzung von Theorie in die Praxis

Der Sportwissenschaftler Martin Sturc hatte sich im Vorfeld mit dem Besiegen von künstlichen Intelligenzen beschäftigt. Dies verschaffte ihm diesbezüglich ein umfangreiches theoretisches Wissen. In diesem Zusammenhang hatte Sturc sich außerdem mit dem Kartenspiel Poker als Geschicklichkeitsspiel und nicht als Glücksspiel beschäftigt. Die Spieltheorie ist daher Sturcs Steckenpferd. Dies wird ihm auch im Duell gegen „Deep Stack“ dabei geholfen haben, den Sieg für sich zu entscheiden. Sturc konnte im Spiel gegen die künstliche Intelligenz die Schwächen des Computers aufdecken und diesen so besiegen.