Seit mittlerweile zwei Jahren ist er Abgeordneter der Liberalen Bewegung der Republik Litauen (LRLS) im Europäischen Parlament. Seit Wochen schon liefert sich Guoga eine ganz persönliche Fehde mit den im EU-Parlament ebenfalls vertretenen britischen EU-Gegnern der Partei Ukip.

Der Pokerprofi Guoga will mit seinem Pokertalent auch bei den Politikern überzeugen und nervt die britische Ukip mit einem frechen Belehrungsplan. Sein Ziel ist es aufzuzeigen, dass die in Wahrheit wenig zu bieten haben. Er selbst hat sich bereits als Kandidat für den Vorsitz der Ukip angekündigt. Sein hintergründiges Ziel ist es, ähnlich wie beim Poker, auch an dieser Stelle in der Politik einen Bluff zu entlarven. Ein wichtiger Faktor bei diesem politischen Kampf ist vor allem das Brexit-Votum, welches bereits für wirtschaftliche Schwierigkeiten innerhalb des Landes sorgte. Während die EU sich aufgrund des Votums in einer Art Schockstarre befindet, mischt sich der Pokerspieler genau in dieser Zeit in die Politik ein. Auch als Unternehmer in Verbindung mit TonyBet hat Guoga alias Tony G bereits ausreichend Erfahrung gesammelt.

Kampf gegen Ukip als politisches Projekt

Die Kampfansage von Guoga gegen Ukip kann nicht aufgrund eines finanziellen Hintergrunds Erfolg sein, denn der Pokerprofi zehrt noch heute von Seiten millionenschweren Pokererfolgen. Provokation gehört zu den Charaktereigenschaften des Pokerspiels, was er nun auch auf politischer Ebene unter Beweis stellt. Ähnlich wie am Pokertisch wendet der Spieler auch gegen Ukip seine bekannte Strategie an und versucht die Partei öffentlich lächerlich zu machen. Bei Ukip bemängelt der Spieler vor allem die Konzeptlosigkeit, die die Partei seiner Ansicht nach deutlich auch nach außen ausstrahlt.