Oftmals sind die Betreiber gezwungen, sich von Märkten zurückzuziehen, da hier die Regulierung fehlt oder geändert wurde. Auch der Marktführer PokerStars ist davon betroffen.

So kam es wohl in diesen Tagen auch dazu, dass PokerStars sich aus Israel und Slowenien zurückzog. Dieser Schritt war für viele Spieler aus den Regionen sehr überraschend, denn die Folge daraus ist für die Spieler aus Israel und Slowenien, dass die bei dem Anbieter PokerStars in diesen Ländern nicht mehr Poker spielen können.

Gründe für den Rückzug aus Israel:

– Online Glücksspiel ist in Israel eigentlich seit den 70er Jahren strikt illegal

– ein eindeutiges Verbot konnte bisher nicht stringent und effektiv umgesetzt werden

– seit dem letzten Jahr geht die Regierung gegen Banken und Kreditkarten-Unternehmen vor

Gründe für den Rückzug aus Slowenien:

– für Online Glücksspiel existieren bisher keine Lizenzen

– konkret war das Online Glücksspiel bisher aber auch nicht verboten

– 15 Online Glücksspiel Lizenzen sollen im Jahr 2017 vergeben werden

– Anbieter können sich wahrscheinlich noch dieses Jahr um die Erlaubnisse bewerben

– Rückkehr von Amaya Gaming nach Slowenien wird durchaus in Betracht gezogen

– Rückkehr hängt stark davon ab, ob Gebühren und Steuerabgaben tragbar sind

Sind weitere Rückzüge geplant?

Natürlich fragen sich die Spieler in anderen Ländern nun, ob PokerStars in Zukunft weitere Rückzüge aus anderen Märkten planen. Hierzu gibt es bisher keine eindeutigen Statements. Klar ist jedoch, dass eine Rückkehr nach Israel für PokerStars nicht in Frage kommt, da hier keine Legalisierung von Online Glücksspiel in Planung ist.

Auch wenn aktuell keine weiteren Rückzüge geplant sind, so müssen Spieler immer damit rechnen, dass es auch in Zukunft weitere Rückzüge geben wird, denn diese Entscheidungen fallen vor allem bei Ländern, wo Online Glücksspiel in einer Grauzone liegt, kurzfristig.