Da das Angebot noch relativ neu ist, ist das Interesse von Seiten der Anbieter natürlich groß. Kein Wunder also, dass PokerStars hier auch die Fühler ausstreckt. In diesem Fall jedoch interessiert sich der Pokeranbieter in erster Linie für die Meinung der amerikanischen Kunden, die bei der Entscheidung helfen sollen, ob PokerStars in Zukunft in das Daily Fantasy Sports Business einsteigt.

DFS gilt unter den Kennern bereits jetzt als sehr lukratives Geschäft, von daher ist dies keine Neuigkeit, dass auch PokerStars interessiert an diesem Markt ist. Bereits im April wurde von Seiten des CEO David Bazoov angekündigt, dass darüber nachgedacht wird in das Geschäft einzusteigen.

Sollte PokerStars hier eine positive Entscheidung treffen, so ist damit zu rechnen, dass der Markteintritt zum Start der Footballsaison im September oder spätestens zum Ende des Jahres stattfinden wird. Nach Angaben des Anbieters passt DFS wunderbar ins Portfolio des Anbieters, vor allem jetzt, da PokerStars erst vor Kurzem das Sportwettenangebot mit in das eigene Portfolio aufgenommen hat.

DFS immer beliebter

Umso mehr DFS in das Interesse von Anbietern und Spieler rückt, desto mehr gerät das Angebot natürlich auch in die Kritik. Bei dem Angebot entrichten Spieler ein Buy-in. Mit einem vorgegeben Budget müssen die Spieler sich ein virtuelles Sportteam zusammenstellen. Punkte erhält man, wenn die ausgewählten Sportler des virtuellen Sportteams in der Realität erfolgreich sind.

Kritisiert wird, ähnlich wie beim Poker, die Tatsache, dass das Verhältnis zwischen erfahrenen und guten Spielern zu Anfängern schon jetzt zum Teil sehr schwierig ist. Auch bei DFS könnte somit ein Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen Spielern entstehen, wodurch bereits die Rede davon ist, dass eine strengere Regulierung an dieser Stelle von Nöten sei.