An einigen Unternehmen hält der Staat lediglich ein Minderheitsanteil, an anderen wiederum einen großen Anteil. Die komplett verstaatlichte Großbank NLB (Nova Ljubljanska Banka), die größte Bank des Landes, gehört nach der Rettung in 2013 dem Staat und soll nun erneut Privatisiert werden. Auch Casinos stehen auf der Privatisierungsliste in Slowenien.

Unternehmen auf der Verkaufsliste:

– die größte slowenische Glücksspielgruppe Hit

– das Casino Bled

– das Casino Portoroz

– das Gasunternehmen Geoplin

– die Staatsbank NKBM (Nova Kreditna banka Maribor)

– die nationale Fluggesellschaft Adria Airways

– der Hygienemittelproduzent Paloma

– der Handwerkzeughersteller Unior

Generell ist geplant, dass bei diesen Unternehmen die Privatisierung durchgeführt werden soll, gleichzeitig sieht die Planung jedoch vor, dass der Staat an den Unternehmen Minderheitsanteile, geringfügige Beteiligungen und Kontrollanteile behalten wird. Damit würde gewährleistet werden, dass der Staat in vielen Bereichen die Kontrolle behält. Einige Privatisierungen wurden bereits in diesem Jahr schon angegangen.

In der Prioritätenliste der zu verkaufenden Unternehmen befinden sich 15 Firmen, von denen sechs bisher verkauft wurden, eine Firma Bankrott gegangen ist und bei einem anderen Unternehmen die Privatisierungspläne zurückgezogen wurden. Im nächsten Jahr soll es mit der Prioritätenliste weitergehen und einige Unternehmen werden zum Verkauf angeboten.