Die Privatisierung schien eine gute Idee zu sein, doch lange Zeit fruchtete die Idee nicht und es fand sich kein entsprechender Käufer. Nun jedoch ist es den Griechen gelungen ein staatlich geführtes Unternehmen an private Hand abzugeben. Das Glücksspielunternehmen OPAP wurde nun privatisiert und aus staatlicher Hand an private Hände abgegeben.

Andere Länder hatten wohl gar nicht mehr damit gerechnet, dass Griechenland zu Privatisierungen dieser Art fähig ist, doch der Finanzminister des Landes sagt nun mit Stolz, dass es eine starke Nachricht an das Ausland sei. Dass OPAP privatisiert werden sollte, wurde schon zu Beginn des Jahres festgelegt und ist nun, einige Monate später, tatsächlich umgesetzt worden. Die Verträge zur übergabe sollen in wenigen Tagen abgeschlossen und unterzeichnet werden.

Als Käufer ist das tschechisch-griechische Konsortium Emma Delta Ltd in Erscheinung getreten. Die staatlichen Anteile, die bei genau 33 Prozent lagen, gingen nun in die Hände von Emma Delta, für eine Summe in Höhe von 652 Millionen Euro. Neben dieser Privatisierung im Bereich des Glücksspiels soll in naher Zukunft eine weitere Privatisierung folgen.

Hier ist angedacht die staatlichen Anteile an dem griechischen Gasversorger Desfa zu verkaufen. Als Käufer wurde bereits das aserbaidschanische staatliche Energieunternehmen Socar gefunden, die eine Summe in Höhe von 400 Millionen Euro für die Anteile Griechenlands zahlen wollen.