Der Automatenunternehmer gibt an, dass die Gastwirte und Spielhallenbetreiber sich trotz jahrelanger Erfahrung in der Branche von der Politik nicht ernstgenommen fühlen. Mit der selbst geschalteten Anzeige will Mahnke möglichst viele Leser, Wähler und Mitarbeiter erreichen, um so eine echte Kampfansage zu machen.

Die Protest-Anzeige wurde in der BILD Hamburg unter der Rubrik "Marktplatz" geschaltet. Das Motto mit dem Apfel wurde im Falle der Anzeige auch nicht grundlos gewählt, denn nachdem erst Goldfische vom Gesetzgeber als Glücksbringer in Spielhallen verboten wurden, wurden nun auch äpfel verboten. Hierzu gab es einen Paradefall, bei dem ein Kunde eine Geldbuße in Höhe von 128,50 Euro zahlen musste, da er diesen mit in die Spielhalle brachte. Nach der Gesetzgebung scheint also offensichtlich der Verzehr von äpfeln verboten, passt nach Angaben von Mahnke perfekt zum Rauchverbot.

Gleiches Recht für Alle

Mit dem Artikel der BILD fordert Mahnke das gleiche Recht für alle. Seiner Auffassung nach wird die Spielsucht bei vielen Entscheidungen als Grund für neue Regulierungen vorgeschoben. Nach Meinung der Automatenindustrie liege hier jedoch ausschließlich eine Ungleichbehandlung zwischen staatlichen Spielbanken in Hamburg und den Spielhallen vor Ort vor. Die Hoffnung Mahnkes ist es nach eigenen Angaben mit diesem Artikel möglichst viele Leser zu erreichen, damit das Thema endlich für ihn die mehr benötigte Aufmerksamkeit erhält.