Beim Glücksspiel geht es eigentlich um Vergnügen, um Gewinn oder Verlust. In seltenen Fällen jedoch, kann das Glücksspiel auch böse enden. Hierbei ist dieses Mal nicht die Rede von einem hohen Geldverlust. In Wien wurde ein junger Spieler verprügelt, weil dieser Anspruch auf einen Gewinn in Höhe von 66.000 Euro gestellt hatte.

Vorfall im Überblick:

  • 22-jähriger Wiener hatte in einem Wettbüro innerhalb von drei Wochen mehr als 30 Sportwetten richtig erraten
  • der Spieler hatte somit einen Gewinn in Höhe von 66.000 Euro erzielt
  • der Gewinn wurde dem Spieler nicht ausgezahlt
  • der junge Mann wurde unter falschen Vorwänden in das Wettbüro gelockt
  • vor Ort fiel er einer Prügelattacke von fünf Männern zum Opfer

Gerichtsprozess in Wien

Das Glücksspielvergnügen, welches dem jungen Spieler eigentlich einen tollen Gewinn beschert hatte, endete für den Spieler in einer Katastrophe. Der Spieler wurde von Seiten des Wettbüros, unter dem Vorwand lediglich reden zu wollen, in das Etablissement gelockt. Vor Ort wurde er in ein Büro der obersten Etage geführt. Statt hier über die Auszahlung der Gewinnsumme zu sprechen oder diese gar zu erhalten, wurde der junge Spieler von fünf Männern verprügelt. Der Fall wird nun im Wiener Straflandesgericht verhandelt.

Anzeige gegen fünf Männer

Der junge Spieler, der bis heute seinen Gewinn in Höhe von 66.000 Euro nicht erhalten hat, nahm sich einen Anwalt und zeigte die Männer an. Diese hatten in bedroht und verprügelt, so die Aussage des Wieners. Der Anwalt unterstützt den Geschädigten vor Gericht. Es bleibt abzuwarten, welche Strafe die fünf Täter zu erwarten haben und ob der Spieler im Nachhinein noch seinen Anspruch auf den Gewinn geltend machen kann.