Schon zwischen 1600 und 1700 ging man in den damaligen Casinos einem Spiel namens "21" nach, auf Französisch "Vingt et un".

Auch am Hofe Ludwig des Fünfzehnten wurde das Spiel gerne und oft genutzt und auch aus den Nachbarländern Spanien und Italien gibt es Berichte bezüglich von Spielen mit Karten, Zweck des Spiels? Die 21 zu bekommen, aber nichts darüber hinaus. In Deutschland frönte man diesem Vergnügen unter dem Namen "17 und 4".

Nach der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts, kam das Spiel durch Emigranten in die neue Welt und hier wurde es aufgrund seiner leichten Spielregeln und schnellen Spielart zum Kassenschlager. Gerade Profispieler wurden sich über das Potential dieses Spiel klar und profitierten hiervon und veränderten die Spieleinsätze, um damit Geld zu bekommen.

In dieser Zeit waren noch keine staatlichen Kontrollen vorhanden, darum wurde "Black Jack" in diesem Jahrhundert schnell in ganz Amerika gespielt. Es machte auch Halt in Las Vegas und hier wollte man den Glanz des Spiels mit besonderen Bonussen noch aufpolieren. Schon damals kannte man die sogenannte 10-zu-1 Zahlung im Falle der Zahl 21 mit der man ein Pik-As und einen Buben derselben Farbe bekam.

Diese Kombi ist auch der Namensgeber des Spiels, denn "Jack" steht im Englischen für "Bube". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts mauserte sich dieses Spiel in den Casinos der Vereinigten Staaten nach und nach zu einem Renner unter den Casinospielen. Die Herausgabe der "Black Jack Bibel" von 1962, von einem Mathematiker verfasst, war für diese Zeit besonders bedeutend.

Der Autor gab mit diesem Weg das Fundament in Bezug auf den systematischen Umgang mit diesem Spiel, sprich das Zählen der Karten, vor.