So kommt es, dass der Poker-Pro Brian Micon als Mitbegründer nun über die Vorfälle rund um den SWC sprach. Er erzählt von der Razzia in dem eigenen Haus in Las Vegas und von Serverproblemen, die SWC offensichtlich in der Vergangenheit hatte. Das Statement des Mitbegründers wurde vor wenigen Tagen per Videoblog veröffentlicht und für die öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Als Pokerprofi war Brian Micon das Aushängeschild des SWC. Daher sei es kaum verwunderlich, dass Micon in diese Sache mit einbezogen wurde. Es wird davon ausgegangen, dass die Razzia bei ihm durchgeführt wurde, weil er als Mitbegründer des SWC sehr viel mit den Angelegenheiten des Clubs zu tun hatte. Die Razzia in seinem Haus wurde von der Nevada Gaming Commission (NGC) durchgeführt. Nach eigenen Angaben habe die Razzia jedoch für ihn selber keine Folgen gehabt. Er machte deutlich, dass weder eine Haftbefehl noch eine Anklage gegen ihn vorlägen.

Urlaub auf Antigua

Der Pokerprofi Micon erzählt von der Razzia in seinem Haus, bei der die Beamten ihn in Handschellen und nur mit Unterwäsche bekleidet vor das eigene Haus gesetzt hätten, um dann acht Stunden land das gesamte Haus zu durchsuchen. Hierbei seien seine wichtigsten, elektronischen Gegenstände geklaut worden, so der Pokerprofi. Nach diesem Schock und der unangenehmen Aktion habe er sich den Urlaub auf Antigua nach eigenen Angaben deutlich verdient.

Für Außenstehende wirkt der Urlaub, den der Pokerstar mit seiner Frau und seiner Tochter nun gerade auf der Karibikinsel verbringt, wie eine Flucht. Nach eigenen Angaben wolle er sich vor Ort um neue Geschäftsmöglichkeiten kümmern. Es ist bereits die Rede davon, dass es in Zukunft einen Online Poker-Room mit der Software des SWC geben soll.