Viele Anbieter nutzen die Zahlungsmöglichkeit PayPal, die als sichere Methode angesehen wird. Dem Zahlungsanbieter PayPal wurde nun vorgeworfen, an Zahlungsvorgängen für unerlaubte Internetglücksspiele mitgewirkt zu haben. Dieser Vorwurf brachte das Unternehmen dazu, auf die Zahlung von einer Ausstehenden Summe in Höhe von 8.000 Euro zu verzichten.

Eine Berliner Studentin hatte in der Vergangenheit bei den Internetportalen Tipico und Bwin gezockt. Hierbei verlor die Berlinerin eine Summe in Höhe von 8.000 Euro, die sie über den Zahlungsdienstleister an die Online Glücksspielanbieter überwies. Das Geld konnte jedoch von Seiten der Studentin nicht an PayPal zurückerstattet werden. An dieser Stelle mahnte das Unternehmen und schaltete Inkasso ein, um den Betrag in Höhe von insgesamt 8.000 von der Berlinerin zurückzuerhalten. Die abgemahnte Studentin schaltete jedoch hier ihren Anwalt ein, der mit einem Schreiben dafür sorgte, dass das Unternehmen PayPal die Zahlungsaufforderung zurückzog.

Einstellung der Forderungsbeitreibung gegen die Userin

Die Userin muss nun, durch das Schreiben ihres Anwalts, kein Geld an den Zahlungsanbieter PayPal überweisen. Der Dienstleister hatte auf das Schreiben des Anwalts geantwortet, zugegeben, dass das Geld an die Online Glücksspielanbieter Tipico und Bwin geflossen sei und die Forderungen eingestellt. Der Anwalt hatte dem Unternehmen vorgeworfen, an Zahlungsvorgängen für unerlaubte Glücksspiele mitzuwirken. Dieser Vorwurf von Seiten des Anwalts scheint bei dem Unternehmen entsprechend Wirkung gezeigt zu haben, denn PayPal verzichtet nun auf die Zahlung in Höhe von 8.000 Euro durch die Userin.