Derzeit kämpfen in Las Vegas praktisch alle Casinos ums überleben, Macau scheint jedoch von der Wirtschftskrise überhaupt nichts mitzubekommen. Ganz im Gegenteil denn die Einnahmen schoßen in den letzten Monaten in ungeahnte Höhen und es scheint als würde die Casinos auch nichts aufhalten.

Mehr als 3,81 Milliarden US Dollar nahmen die Casinos in der chinesischen Stadt alleine in diesem Quartal ein. Das ist ein neuer weltweiter Rekordumstz für Casinos und mehr als in Las Vegas in den letzten drei Quartalen umgestezt wurde. Selbst das städtische Büro für Prüfung und Koordination in Macau bestätigte das.

Vor allem nach den Rekordumsätzen im August und im September wurden Zahlen in dieser Größenordnung durchaus erwartet. Durch die 180 Grad­Wende der chinesischen Regierung könnte der Boom jedoch bald ein Ende haben, denn Macaus Regierung hat die Einreisebeschränkungen erneut verschärft. Chinesen vom Festland dürfen nun nur noch einmal alle zwei Monate nach Macau einreisen und nicht mehr wie bisher einmal im Monat.

Protest wurde bereits von den Casinobesitzern eingelegt, die Wahrscheinlichkeit, dass sich die chinesische Regierung erweichen lässt ist allerdings gering. Expertem gehen davon aus, das China so den Wachstum der Spielindustrie bremsen und regulieren will. Das Geld der Konsumenten solle vermehrt in die Wirtschaft fließen und nicht über die stärkste Einnahmequelle in den Casinos, über die Roulette Tische.

Das solch eine Maßnahme bisher noch nie Erfolgreich war, nicht in China und auch nicht in den USA, scheint die Regirung kaum zu stören. Ohne weitere Begründung beharrt sie weiterhin auf ihrer Entscheidung. Sollte das Weihnachtsgeschäft nicht exzeptionell gut ausfallen, so wird die chinesische Führung die monatlichen Reisen so schnell wieder erlauben, wie sie sie verboten haben, darüber sind sich Glücksspielkenner sicher, denn es geht ums Geld.