Seit einiger Zeit ist die Situation rund um die Spielbanken in Sachsen-Anhalt kein Geheimnis mehr. Sie stehen vor dem Aus, wenn nicht bald eine zündende Idee aufkommt und ein Plan vorgelegt wird, der die Rettung der Einrichtungen vorsieht.

An dieser Stelle mischt seit neustem der Besitzer des Unternehmens Apex mit, Johannes Weißengruber (46). Der Unternehmer führt das Unternehmen, welches in 18 Ländern agiert und als Spielautomatenhersteller bekannt ist.

Der Unternehmer gilt, durch die Erfahrung, die er sich mit Hilfe seines Unternehmens und seiner Arbeit in der Glücksspielbranche angeeignet hat, als Branchenexperte. Nun steht Sachsen-Anhalt bei ihm auf dem Plan. Nachdem er die Spielbanken in Halle und Magdeburg besucht hatte, stand sein Entschluss fest: er wird investieren. Er sieht die Investition als eine gute Anlage. Spielbanken bieten der Kundschaft Entertainment, so seine Aussage.

Die besichtigten Spielbanken seien durchaus etwas veraltet und marode, trotzdem stecke in ihnen viel Potential. Mit der Investition plant der Geschäftsmann eine Renovierung und Sanierung der Einrichtungen, um diese im neuen Glanz erstrahlen lassen zu können. Wenn mit der Modernisierung erst einmal die Casinoatmosphäre hergestellt sei und die Bedingungen stimmen, dann könnte dies auch wieder glücksspielbegeisterte Kundschaft in die Hallen locken, so der Unternehmer in einem Interview.

Der Besitzer von Apex wartet nun auf eine Entscheidung, von Seiten des Insolvenzverwalters, bezüglich der übernahme und der Lizenz, damit er dann endlich in die Vollen gehen kann. Scheinbar kann es ihm nicht schnell genug gehen, denn laut eigener Aussage hätte er das Geschäft am liebsten bereits vor einem Monat abgewickelt.

Fest zu stehen scheint, dass die Standorte und damit auch die Häuser in Halle und Magdeburg beibehalten werden sollen und hier für die Zukunft, wenn Weißengruber den Zuschlag bekommt, Renovierungsarbeiten und Modernisierungen auf dem Plan stehen. Was mit dem Standort Wernigerode geschehen wird kann der Unternehmer noch nicht sicher sagen, da er selber hierzu erst einmal vor Ort gewesen sein möchte.

Für Sachsen-Anhalt wird eine Lizenz ausgeschrieben, die fünf Standorte beinhaltet. Für zwei habe der Geschäftsmann sich bereits sicher entschieden, über den weiteren wird noch entschieden. So oder so bleiben damit zwei Standorte offen. Hierzu gibt Weißengruber an, dass er zwei gute Standorte suchen und finden wird, damit das Glücksspiel in Sachsen-Anhalt wieder aufblühen kann.