Nach der Entscheidung des Richters in zweiter Instanz hat das Casino nun Anrecht auf die bereits ausgezahlten Gewinne und kann diese in diesem Fall von den Spielern zurückfordern. Bergründet wird diese Entscheidung von Seiten des Richters damit, dass es sich bei dem Spiel durch das nicht gemischte Kartendeck um ein nicht reguläres Spiel handelte, dies somit gegen die gesetze des Bundesstaates verstoßen habe und das Casino damit in der Revision Recht bekomme.

Bei dem Fall handelte es sich um ein Baccarat-Spiel welches zwei Jahre zurückliegt. Am Baccarattisch wurden Karten ins Spiel gebracht, die nicht gemischt waren. So hatten die Spieler, die schnell darauf aufmerksam wurden, einen großen Vorteil und konnten den Fehler zu den eigenen Gunsten nutzen. Auf diese Art und Weise erspielten die Spieler im Golden Nugget AC sich eine Summe in Höhe von 1,5 Millionen Dollar.

Ein Teil des Gewinns wurde bereits von Seiten des Casinos ausgezahlt, dennoch zog dieses vor Gericht, um sich die Gewinne zurückzuholen. Die Spieler wiederum bestanden auf die Gewinne und forderten zum Teil sogar Schmerzensgeld, aufgrund von Verhörmaßnahmen, die kurz nach dem Vorfall in den Hotelzimmern durchgeführt wurden.

In erster Instanz bekamen die Spieler recht, woraufhin das Casino in Revision ging. Für das Casino war die Revision die richtige Entscheidung, denn in zweiter Instanz wurde dem Casino Recht zugesprochen und so können die bereits ausgezahlten Gewinne zurückgefordert und die noch nicht ausgezahlten Gewinne einbehalten werden.