Viele Glücksspielfans mögen Spielautomaten sehr, diese gibt es sowohl in Spielhallen als auch in Gaststätten.

Die Freunde der Automaten im Bundesland Rheinland-Pfalz müssen damit rechnen, dass die Palette an Spielgeräten in Kürze etwas kleiner werden wird, denn vor Kurzem wurde dies vom Chef der Staatskanzlei der SPD in der Landeshauptstadt bekanntgeben.

Diese Aussage hat ihre Grundlage auf dem Glücksspielvertrag in der Bundesrepublik. Der "Deutsche Hotel- und Gaststättenverband" sagt, dass aktuell rund 7.000 Automaten in Gaststätten im Bundesland vorhanden sind.

Sollte der Glücksspielvertrag in seiner jetzigen Form gültig werden, dann darf jede Gaststätte anstelle von drei nur noch zwei Automaten betreiben. Tritt dieser Fall ein, könnte die Summe der Automaten allgemein sehr schnell kleiner werden, dies zieht auch finanzielle Verluste für die Inhaber der Lokale nach sich. Besonders kleinere Gaststätten werden davon betroffen sein.

Ein Sprecher des obengenannten Verbandes sagt, dass es besser wäre, strengere Kontrollkriterien zu etablieren als die Automatenzahl herunterzuschrauben. Dieses Statement passt gar nicht zu den Erwartungen der Abteilung, die für die Vorbeugung der Sucht zuständig ist. Diese befürwortet eine ganzheitliche Verbannung der Geräte aus den Gaststätten.

Die rheinland-pfälzischen Volksvertreter bemühen sich, beide Interessensgruppen zufriedenzustellen. Beispielsweise möchte man garantieren, dass das Mindestalter, das für das Glücksspiel notwendig ist, berücksichtigt wird.

Informationen in Bezug auf maximale Spieleinsätze und Mindestverluste sollen ebenfalls klar ersichtlich sein. Eine Lösung dieser Problematik, mit der alle Beteiligten zufrieden sind, wäre optimal.

Aber man muss sehen, wie es in dieser Sache weitergeht, da die Vorlage in Bezug auf den Glücksspielvertrag für eine Menge Wirbel sorgte.