Als eines der bekanntesten Unternehmen in der Glücksspielbranche zählen die Casinos Austria, die sich auf dem weltweiten Markt bisher einen Namen gemacht haben. Das Jahr 2010 verlief eher negativ für die Unternehmensgruppe, was sich nun am Ende des Jahres in den Büchern in roter Farbe niederschlägt. Die Casinos Austria drohen laut Aussage von Mitarbeitern des Unternehmens ins Minus zu rutschen.

Die Probleme bestehen weniger in den Tochtergesellschaften, sondern mehr in den Landesinternen Casinos und den Casinos von Casinos Austria im Ausland. Hierzu tragen vor Allem die bestehenden Gesetze bei, die den Markt unsicher gemacht haben. Durch das Rauchverbot sind die Besucherzahlen in allen Casinos in den letzten Jahren enorm zurück gegangen.

Dazu kommt das florierende Online-Glücksspiel-Angebot, was die Besucher in den Live-Casinos ausbleiben lässt. Auch die Automatenhallen stellen für die Casinos Konkurrenz dar und die Wirtschaftskriese im Allgemeinen, hat das Loch in den Kassen der Casinos eher weiter aufgerissen.

Die Glücksspielbranche in Europa ist laut Unternehmensspreche nicht einfach. In österreich selbst konnten die Casinos im letzten Jahr 2 Prozent mehr Besucher als im vorherigen Jahr zählen, jedoch sieht es dafür im Ausland in dieser Hinsicht eher schlecht aus. Die Investitionen im Ausland waren sehr hoch und wirken sich dadurch negative auf die rötlich gefärbten Zahlen im Kassenbuch aus. Trotzdem die Spielbankenabgaben schon gesunken sind, sieht es für den Konzern in diesem Jahr tatsächlich nicht rosig aus.

Casino Austria, als einer der führenden Glücksspielanbieter leidet unter diesen Problemen der Branche. Dies allerdings auch noch zu einem der denkbar ungünstigsten Zeitpunkte, da im Jahre 2011 die Lizenzen für 15 Spielbanken, die Poker-Konzession und die Lotterien-Lizenz vergeben werden sollen.

Das Unternehmen plant für alle Lizenzen zu bieten, jedoch trägt die Ausgangssituation dazu bei, dass das Unternehmen im nächsten Jahr unter hohem Druck und gegen ausgeprägte Konkurrenz mitbieten muss.