Insgesamt ist in der Glücksspielbranche der Trend eindeutig: die Spieler besuchen weniger die richtigen Spielbanken und gehen ihrem Vergnügen eher in Spielhallen nach oder sogar im Internet.

Die Konkurrenz ist insbesondere für die Casinos hart, denn durch diese müssen die Casinobetreiber Verluste hinnehmen. Die Einnahmen des Casinos Bremen haben bei weitem nicht den Erwartungen entsprochen. Insgesamt wurden 4 Millionen Euro weniger eingenommen, als durch die Prognose angenommen wurde.

Neben dem Rückgang der Einnahmen kamen bei der Spielbank Bremen noch neue Investitionen hinzu, die für die neue Spielstätte an der Schlachte getätigt werden mussten. Die Prognose für die nächsten Jahre sieht aufgrund dessen auch weiterhin nicht gut aus, denn das Casino wird sich auch innerhalb der nächsten Jahre weiterhin in der Verlustzone befinden.

Der Umzug an die Schlachte und der Rückgang der Einnahmen im Bereich der Spielautomaten führten zu den Verlusten. Um eine positivere Sicht auf die Zukunft zu bekommen fordert die Zuständigen nun auch eine Reaktion von Seiten der Politik. Es ist gewünscht, dass die Spielbankabgaben gesenkt werden sollten, damit die Spielbank die Möglichkeit bekommt in absehbarer Zeit aus den roten Zahlen zu kommen. Bisher gab es jedoch keine Äußerung zu diesem Wunsch von Seiten der Politiker.

Der Umzug an die Schlachte war für die Casinobetreiber und für die Politiker notwendig, um die Situation des Casinos Bremen ändern zu können. Das Casino hatte schon in den letzten 10 Jahren einen Rückgang der Einnahmen festgestellt und es zeichnete sich lange keine Besserung ab. Aufgrund dessen wurde der Umzug an die Schlachte bewilligt, der natürlich mit zusätzlichen Kosten für die Betreiber verbunden war.

Durch die hohen Kosten sollte die Spielbankenabgabe von Seiten der Stadt Bremen eigentlich gesenkt werden, damit das Unternehmen nicht zu sehr in die roten Zahlen rutscht. Der neue Standort sollte wieder Besucher in die Spielhallen locken und den Betrieb verbessern. Dadurch sollten auch die Einnahmen wieder steigen, so dass das Unternehmen in Zukunft aus den roten Zahlen kommen sollte. Derzeit sieht die Situation jedoch nicht allzu rosig für die Spielbank Bremen aus.