Mit Russland ist, was das Glücksspiel angeht, nicht gut Kirschen essen. Die Polizei des Innenministeriums geht ihrem Auftrag pflichtbewusst nach und sanktioniert jegliche Form des Glücksspiels ohne Milde.

Eines der größten Online Casinos im Land wird nun infolge einer Durchsuchung dichtgemacht. Dieses soll nach Spekulationen das "Goldfishka Casino" sein, das von Microgaming Hilfe bekommt. Es wurde zwar nichts öffentlich gemacht, doch alles deutet auf diese Spielstätte hin.

Eine Ministeriumssprecherin sagte, dass dieses Casino jeden Tag einen Ertrag von rund 5.000 Euro einfahre. Nach der Durchsuchung verhaftete die Polizei den Inhaber und fünf Mitarbeiter, denen eine Anklage droht. Wenn sie unrechtmäßige Geschäfte im Sinne des Artikels 171 betrieben haben, dann drohen ihnen fünf Jahre Gefängnis.

Informationen von Mitarbeitern der obengenannten staatlichen Institution lassen darauf schließen, dass wirklich diese Spielstätte davon betroffen ist. Die nun dichtgemachte Spielstätte soll mehr als 470 Spiele zur Verfügung gestellt haben, nur Microgaming bietet Vergnügungsmöglichkeiten in dieser Größenordnung an.

Laut Beamten des Ministeriums sollen dort PCs, Equipment und Geld gefunden worden sein, dies soll mehr als eine halbe Million Euro wert sein. Auch die Wohnstätten der Casinoangestellten und das Büro, welches sich um die Zahlungen kümmert, blieben von Durchsuchungen nicht verschont.

In der vergangenen Zeit wurde ersichtlich, was Russland vom Glücksspiel hält. Jeder Fleck, an dem Glücksspiel bereit gehalten wird, mit Ausnahme der vier Sonderzonen, wird dichtgemacht. Kurzum, mit dem Staat ist hier nicht zu handeln. Glücksspiel ist unrechtmäßig – ohne Wenn und Aber.