Kunio Busujima ist eine der Personen, die mit dem Glücksspiel ein großes Vermögen ansammeln konnte. Schätzungen zufolge verfügt der Unternehmer über mehrere Milliarden Euro, die er durch das Glücksspiel verdienen konnte.

Vor etwa 40 Jahren gründete der Unternehmer einen der führenden Hersteller von Paschinko-Maschinen in Japan, der unter dem Namen Sankyo bekannt ist

In Japan ist das Glücksspiel eigentlich verboten, jedoch ist die Aufstellung von Spielautomaten gestattet.

Die Paschinko Spielhallen sind in Japan berühmt und insgesamt gibt es 12.000 dieser Etablissements im Land. In diesen Spielhallen befinden sich Schätzungen zufolge etwa 4,6 Millionen Spielautomaten, an denen auch die Japaner ihr Glück probieren können.

Bei den Spielautomaten ist es das Ziel, dass eine kleine Metallkugel in das richtige Loch befördert wird. Wer diese Aufgabe erfüllt, der erhält als Gewinn Kugeln, die in den Spielhallen eingetauscht werden können. Bei diesen Spielen ist jedoch kein Echtgeld zu gewinnen, sondern für die Kugeln erhalten die Spieler unterschiedliche Sachpreise, wie beispielsweise Zigaretten.

Verschiedene Umfragen belegen, dass etwa 20 Millionen Japaner an diesen Paschinko Automaten ihr Glück versuchen. Die Spielautomaten gelten als die japanische Droge. In der letzten Zeit jedoch geriet das Wachstum in dieser Branche ins Schwanken. In den Medien wurde in der Vergangenheit zunehmend negativ über das Glücksspiel in Japan berichtet.

Aus diesem Grund erhielten auch die Paschinko Spielautomaten ein negatives Image und Freizeitspieler zogen sich zurück. Dieser Rückgang begann bereits im Jahr 2007, in dem rund 1262 Spielhallen schließen mussten. Durch Schließungen wurden auch weniger der Spielgeräte in den vergangenen Jahren genutzt und die Hersteller mussten in Bezug auf die Einnahmen einen Rückgang hinnehmen.

Damit diesem Rückgang ein Ende gesetzt wird planen die Hersteller nun neue Aufstellungen der Paschinko Automaten. In dem neuen Jahr 2012 sollen die Umsätze dadurch wieder gesteigert werden. Noch verfügt der Geschäftsmann über Geldreserven, doch diese sollen nun nicht mehr genutzt werden, sondern das Unternehmen plant einen Aufschwung einzuleiten und den Rückgang der Einnahmen wieder in Umsatzsteigerungen umzuwandeln.