Seit dem Jahr 2007 sind die Umsätze der Schweizer Spielbanken um insgesamt 30 abgesunken und dies obwohl die Neueröffnungen in Zürich und Neuenburg erst einmal für Aufschwung sorgten. Die Bilanz des vergangenen Jahres machte die Situation mehr als deutlich, denn hier sanken die Einnahmen erst einmal unter die Ergebnisse aus dem Jahr 2004, in dem das erste Mal eine Bilanz für die Schweizer Spielbanken erstellt wurde.

Neue Konzepte und die Orientierung in andere Bereiche sollen den Betreibern nun dabei helfen, höhere Einnahmen zu generieren. Einige Betreiber der Schweizer Spielbanken haben sich bereits an Projekten im Ausland beteiligt oder sich um Lizenzen für Spielbanken in anderen Ländern beworben. Weiterhin versuchen die Betreiber der traditionellen Spielbanken sich vermehrt mit dem Online Glücksspiel auseinanderzusetzen, welches nach Expertenmeinung weltweit dafür verantwortlich ist, dass die Spieler in den traditionellen Spielbanken mehr und mehr ausbleiben.

Gesetzesänderung für Aufschwung

Die Betreiber der Spielbanken hoffen neben den neuen Bereichen nun auch auf eine gesetzliche änderung, die den Spielbanken wieder Auftrieb verschaffen soll. Vor allem die Konkurrenz aus dem Internet, aber auch die Angebote von Spielhallen, die oftmals illegal sind, machen den Spielbanken zu schaffen.

Eine Gesetzesänderung soll hier wieder Ordnung hereinbringen und den Spielbanken dabei helfen erneut Fuß zu fassen. Neben den Umsätzen in den Casinos sind in den vergangenen Jahren auch die Steuerabgaben an den Staat immer niedriger ausgefallen. Demnach ist das absinken der Einnahmen an vielen Stellen spürbar. Neben den sinkenden Besucherzahlen wird vor allem auch der Verteuerung des Schweizer Franken die Schuld an der Misere gegeben.