Befürworter des regulierten und liberalisierten Online Glücksspiels setzen sich immer wieder ein, dass das Online Glücksspiel in den USA bundesweit erlaubt werden sollte, doch es gibt auch Gegner, die sich immer wieder gegen das Online Glücksspiel stellen. Scheinbar scheinen die Gegner und Kritiker derzeit wieder mehr Erfolg zu haben in den USA.

In Amerika war eigentlich bereits der erste Schritt gemacht, der in die Richtung des bundesweit regulierten Online Glücksspiels gehen sollte. Hierzu konnte das Online Gaming bereits in drei Bundesstaaten legalisiert werden. Nun wurde jedoch ein Gesetzesentwurf in Umlauf gebracht, der das Online Gaming erneut komplett verbieten soll. Die Anbieter in den Bundessstaaten, in denen das Online Glücksspiel bereits legalisiert wurde, bangen nun um ihre Existenzen, denn es wird davon ausgegangen, dass die Regierung in Washington von dem neuen Gesetzesentwurf gar nicht so abgeneigt sein könnte. Für die Anbieter würde dies bedeuten, dass die geöffneten Türen der virtuellen Casinos wieder geschlossen werden müssten und dass es auch keine weiteren Anbieter von Online Glücksspiel in den USA geben würde.

Die Begründung der Kritiker, die für das Verbot von Online Glücksspiel spricht, bezieht sich vor allem auf die mögliche Kriminalität, die durch das Erlauben von Glücksspiel aufkeimen könnte. Eine große Gefahr wird von Seiten der Gegner vor allem in Bezug auf Geldwäsche und Schwarzhändler gesehen. Einige Gegner planen sogar, den US Wire Act wieder aufleben zu lassen, der das virtuelle Glücksspiel in den USA komplett verboten und unmöglich gemacht hatte.

Einer der Gegner ist der bekannte Casinomogul Sheldon Adelson, der sich bereits seit einiger Zeit gegen das Online Glücksspiel ausspricht. Wenn die Gegner mit ihrem neuen Gesetzesentwurf Erfolg haben werden, dann müssten den Anbietern in Delaware, Nevada und New Jersey die Lizenzen wieder entzogen werden und die Online Casinos müssten wieder schließen.