Dieser Boom ist nicht nur der Regierung ein Dorn im Auge, sondern vor allen den landbasierten Casinos, denn für diese sind die illegalen Angebote mitunter die größte Konkurrenz. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der österreichische Monopolist, die Casinos Austria, in Vorarlberg eine striktere Vorgehensweise gegen das illegale Glücksspiel fordert.

Wenig Handhabe gegen illegales Glücksspiel

In ganz Österreich werden, wie in anderen Ländern auch, Razzien und Kontrollen durchgeführt. Manchmal sind diese Kontrollen durchaus auch erfolgreich, dennoch fühlen sich die Beamten so, als hätten sie mit einer erfolgreichen Kontrolle noch lange nicht die Stecknadel im Heuhaufen gefunden. Dennoch gibt es von den legalen Betreibern natürlich die Forderung, dass auch illegale Anbieter sich an die Vorgaben und Regulierungen halten müssten.

Das illegale Glücksspiel floriert, die Anbieter haben dadurch kaum Einschränkungen und profitieren von dem eigenen Angebot. Das Angebot der lizensierten Anbieter ist auf der anderen Seite nur mit der Berücksichtigung von Regeln und Regulierungen möglich. Eine Ungerechtigkeit, die vor allem bei dem Monopolisten Casinos Austria sauer aufstößt.

Doch es ist nicht nur der eigene Erfolg, den die Casinos Austria durch die illegalen Angebote behindert sehen, sondern es ist auch der Spieler- und vor allem der Jugendschutz, der nach Angaben von den Casinos Austria von der Regierung mehr gepusht werden müsste. Die illegalen Anbieter halten sich nicht an die Regeln in Bezug auf den Spieler- und Jugendschutz. Die Gefahr der Spielsucht hängt demnach wie ein drohender Schleier über der Bevölkerung. Genau aus diesem Grund sei es auch an der Zeit hier hart und streng durchzugreifen, um auf diesem Weg langfristig Erfolge zu verbuchen.