Auch in Coburg wurde ein Schlag gegen das illegale Glücksspiel geplant und durchgeführt. Hierbei handelte es sich um eine organisierte Razzia, die ein illegales Glücksspieltreff aufdecken und die Beteiligten bestrafen sollte. Die Razzia in Coburg war in diesem Fall von besonderem Erfolg gekrönt. Auch wenn es sich hierbei nur um einen kleinen Erfolg handelt, ist dies für die Behörden ein Schritt in die richtige Richtung, denn das Angebot von illegalem Glücksspiel müsse bekämpft und bestenfalls auf diese Art und Weise ausgemerzt werden.

Die Polizei Coburg hatte Anfang Mai eine Razzia durchgeführt. Hierbei sollte das illegale Glücksspiel bei einem verbotenen Pokertreff aufgedeckt werden. Die Razzia gelang den Behörden und so konnte das illegale Glücksspiel aufgedeckt werden. Für die Männer vor Ort bedeutet dies nun, dass Strafen folgen. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft vor Ort nun gegen elf Männer, die vor Ort bei dem illegalen Pokertreff festgenommen wurden. Die Staatsanwaltschaft gab den Medien gegenüber an, dass den Behörden mit dieser Aktion ein besonderer Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen sei. Bei dem verbotenen Pokertreffen schien es sich um ein gut organisiertes Treffen zu handeln, was bei diesen illegalen Zockereien in den Hinterzimmern nicht üblich sei.

Die Razzia wurde rund um die Feiertage zu Ostern durchgeführt. Die Polizei hatte im Vorfeld einen anonymen Tipp erhalten, dem die Beamten nachgingen. Mehrere Männer, sowohl aus Coburg aber auch aus Nürnburg, wurden vor Ort festgenommen und gegen die Beteiligten werden nun durch die Staatsanwaltschaft ermittelt. Ein Lastwagen voller Einrichtungsgegenstände des illegalen Pokertreffens konnten an dem Abend Anfang Mai abtransportiert werden und die Teilnehmer an der verbotenen Pokerrunde müssen sich nun auf entsprechende Strafen gefasst machen.