Dies resultiert aus den ausbleibenden Gästen und der schwindenden Risikobereitschaft der Spieler in den Casinos. Spieler bleiben aus und andere Spieler glauben nicht mehr an den großen Gewinn, daher werden auch weniger Einsätze getätigt. Die Bruttoeinnahmen der Spielbanken haben sich in den vergangenen acht Jahren fast halbiert.

Schuld an der Krise

Die Einnahmen der Spielbanken sind von einer Summe in Höhe von 103 Millionen Euro im Jahr 2006 bis heute auf eine Summe in Höhe von 56 Millionen Euro fast halbiert. Dies merken nicht nur die Spielbanken selber, sondern auch das land bekommt diese Entwicklung deutlich zu spüren. Die Spielbankenabgaben fallen in den vergangenen Jahren zunehmend geringer aus.

Aus diesem Grund fallen auch die Summen, die seither in Sport, Kultur und Soziales investiert werden, weit geringer aus. Ein Teil der Einnahmen aus dem Glücksspiel wird durch das Land immer in diese Bereiche investiert, um so soziale Projekte, Sportvereine und Kunstangebote zu unterstützen. Durch die zurückgehenden Einnahmen jedoch, bleibt den Ländern weniger Geld, um eben solche Projekte ausreichend unterstützen zu können.

Natürlich sorgt die Krise der Casinos für Unbehagen in der Branche. Hier liegt daher nahe, dass entsprechende Schuldzuweisungen nicht lange auf sich warten lassen. Das Schicksal der Casinos liege im Glücksspielstaatsvertrag begründet. Die gesetzlichen regelungen führten in der Vergangenheit dazu, dass der Spielbetrieb für die Casinobetreiber immer schwerer zu führen ist.

Darüber hinaus gebe es zu viel Konkurrenz, durch Spielhallen und illegale Online Casinos. Die Spielbanken könnten sich durch strenge Regelungen nicht ausreichend gegenüber den anderen Angeboten durchsetzen, was trotz neuer Konzepte dazu führe, dass die Umsätze weiterhin rückläufig seien.