Dieses Ereignis nennt sich "Sports Business Summit", das im "Congress Center Düsseldorf" stattfinden soll. Hier stehen nicht nur Medienrechte und Taktiken zur Vermarktung, Tendenzen im Bereich des Sponsoring und die Nachhaltigkeit im Sportbereich im Mittelpunkt sondern auch der Fortbestand der Sportwetten und der Glücksspielbranche, welche am Rhein besprochen werden sollen.

Das Nordlicht Schleswig-Holstein hat als einziges der 16 Länder ein Gesetz zum Glücksspiel entwickelt, das von der EU-Kommission grünes Licht bekam, welches im März 2012 zum Zuge kommen soll. Dieses öffnet und kontrolliert den Glücksspielmarkt parallel in einem breiten Spektrum, aber die restlichen Länderkollegen wollen bei ihrer Gesetzesvorlage bleiben, welche in ihrer eigentlichen Form von der Kommission bereits abgelehnt wurde, unter anderem auch, weil es festgelegte Summen von Zulassungen für Betreiber im Glücksspielmarkt geben soll.

Das Gesetz aus dem Norden beinhaltet für den Markt der Wetten eine konkurrenzfähige Steuer für diese Betreiber und auch passende Schritte im Bereich des Spielerschutzes und der Prävention. Parallel dazu bekommt man neue Gewinne, welche für den Sport gedacht sind, der professionelle Sport konnte schon neue Partner im Bereich Sponsoring gewinnen, welche bislang keine Chance hatten, auf den Markt zu kommen.

Die Medien dürfen sich über Budgets zur Werbung freuen und es soll mehr Jobs geben. Der steigende Markt im Bereich des virtuellen Pokerspiels wird auch aus der rechtlichen Grauzone befreit. Der NDR berichtete, dass schon 80 Betreiber für Glücksspiel Anfragen zur Regierung des Landes geschickt haben.

Was momentan im Norden passiert, gab der Vizefraktionsvorsitzende der CDU im Norden preis und zwar zu einer Diskussion, die den Weg zum geöffneten Markt und den aktuellen Stand im Norden und deutschlandweit beinhaltet. Insider beurteilen die Vorgänge im hohen Norden als wichtigen Neustart, welche etwa den Tendenzen der anderen europäischen Länder gleichkommt.

Dr. Hambach, der Vater und Managing Partner der gleichnamigen Kanzlei beurteilt das Gesetz aus dem Norden als eines der neuartigsten europäischen Gesetze in diesem Bereich, welches das Prinzip des Wettbewerbs und auch den Spielerschutz gleichermaßen einhält und welches zudem die Wirklichkeit und das Verhalten beim Spiel im Netz mit einbezieht.

Dies war eine Keynote zum Diskussionsthema, bei dem die Glücksspielindustrie und diejenigen, die daraus einen Nutzen haben, besprochen wurden, er zählte zu den Präsentierenden dieser Messe in diesem Jahr. Kritiker dieses Gesetzes der anderen 15 Bundesländer bemängeln auch, dass das virtuelle Pokerspiel und der Markt für virtuelle Casinos keine Berücksichtigung erfährt.

So werden nach wie vor rund 4 Millionen Pokerfans in eine rechtliche Grauzone geschoben, in der es keinen Schutz für Spieler und kein Geld für den Staat gibt. Moderne Gesetze sind nicht unmöglich, was nicht nur im Norden des Landes ersichtlich ist. Unsere benachbarten Länder wie Belgien, das momentan den Glücksspielmarkt kontrolliert, nehmen das Spielverhalten in ihre Kalkulation mit auf.

"PokerStars" ist der erste Betreiber mit einer vollen Zulassung, zusammen mit seinem Geschäftspartner aus Belgien. Der Head of Business Development des Betreibers sagte, dass man sehr glücklich darüber ist, diese Dienstleistungen mit Lizenz in Zusammenarbeit mit dem belgischen Unternehmen bereitstellen zu können.

Dies dient dem Zweck, Zulassungen in jedem neuen Markt mit Regulierung zu bekommen und man ist sehr glücklich darüber, mit der Spielbehörde und dem Betreiber kooperieren zu können. Diese Märkte sind auch Spanien, die Niederlande und auch Dänemark, welche dem Alleinanspruch auf Glücksspiel nicht mehr zugewendet sind oder sich schon abgenabelt haben.

Die europäischen Länder rund um Deutschland adaptieren ihre Gesetz im Bereich des Glücksspiels an die aktuell herrschende Zeit und wollen auch dem Schutz der Spieler und der Vorbeugung der Sucht Genüge tun, doch man will auch Modelle auf die Beine stellen, die sowohl auf finanzieller Basis und in Bezug auf den Wettbewerb tauglich sind und die ordentliche Summen einbringen.

Die Bundesrepublik aber hält weiterhin an seinem Gesetz fest, davon ausgenommen ist der Norden, zusammen mit der Lottogemeinde und schießt sich damit selbst ins Aus. Hier kann man nur auf einem Weg wieder herauskommen, doch das erfahren die Länder erst, wenn wieder ein Nein aus Brüssel kommt.