Die Länder geben an, dass der Spielersucht der Grund dafür ist, warum Spielbanken nicht privatisiert werden sollten. Kritiker hingegen sind der Meinung, dass die Länder lediglich an den florierenden Spielbanken mitverdienen wollten. Nun da die Spielbanken nicht mehr so umsatzstark sind, wird darüber nachgedacht, ob die Etablissements nicht einfach durchweg privatisiert werden könnten. Gegen diese Privatisierungspläne erheben allerdings weiterhin die Suchtexperten die Stimmen.

Nur noch die Glücksspiellizenz ist von Wert

Rund um WestSpiel als Betreiber der Spielbanken in Nordrhein-Westphalen gab es bereits in der Vergangenheit zahlreiche Diskussionen. Nicht nur, dass WestSpiel sich dauerhaft in den roten Zahlen befand und auch die Situationen rund um die Personalentscheidungen nicht einfacher wurden, sondern darüber hinaus sorgte der Betreiber für Aufsehen, als Kunstwerke des Bundeslandes verkauft wurden, um damit die Spielbankenkassen aufzufüllen. Diese ganzen Faktoren haben offensichtlich nun, wenn auch etwas spät, dafür gesorgt, dass Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) über die Privatisierung von WestSpiel nachdenkt.