Mit Hilfe der Gesichtserkennungssoftware soll es den Casinos einfach möglich sein, gesperrte Spieler besonders schnell zu identifizieren. Durch die Software können die Gesichter der Menschen erkannt und einem Profil in der bestehenden Datenbank zugeordnet werden.

So sollte eine schnelle Identifizierung möglich gemacht werden. Wenn Problemspieler schnell identifiziert werden können, dann kann das Personal am Eingang der Casinos die spielsüchtigen Besucher auch einfacher am Eintreten in die Spielbank hindern, so die OLG.

Eine ähnliche Forderung wurde in Canada bereits ausprobiert, denn in dem Bundesstaat British Canada nutzte man die Gesichtserkennung zur Identifizierung von Spielern. Leider versagte die Technologie und die Spieler wurden nicht erkannt. Aus genau diesem Grund wurde die "Lottery and Gaming Coorporation" verklagt. Die OLG plant trotz dieses Falls die Einführung der Gesichtserkennung.

Statistiken zu Folge gibt es in Canada rund 15.000 Problemspieler, die sich selbst auf Sperrlisten haben setzen lassen oder darauf gesetzt wurden. Bei einer so hohen Anzahl ist es für die Mitarbeiter besonders schwierig, die Daten im überblick zu behalten und selbst die Identifizierung gesperrter Spieler vorzunehmen. Aus diesem Grund soll nun die Gesichtserkennung eingesetzt werden.

Während die OLG einerseits damit bezwecken will, dass problematische Spieler so schneller identifiziert werden können, so will die Behörde gleichzeitig den Verbraucher- und den Datenschutz garantieren. So wurde extra hierfür eine Gruppe aus Wissenschaftlern beauftragt ein Identifizierungssystem zu entwickeln, welches für die Casinozwecke genutzt werden, nicht jedoch auf sensible Daten der Besucher zugreifen kann.

In der Realität soll die Gesichtserkennungssoftware die Besucher beim Eintreten scannen und die Bilder direkt mit einer Datenbank aus verschiedenen Profilen abgleichen. Wenn es sich bei dem Besucher um einen gesperrten Spieler hat, soll dies von dem System gemeldet werden, damit die Mitarbeiter entsprechend reagieren und dem Gast den Eintritt verwehren können.