Der namhafte Anbieter von Sportwetten aus Großbritannien, Betfair, hat verlauten lassen, dass er in Erwägung zieht, den Sitz des Unternehmens ins Ausland zu verlagern. Damit tut das Unternehmen das Gleiche wie William Hill, Ladbrokes und weitere Betreiber von Online Casinos.

Dies geschieht wegen Ungereimtheiten mit Behörde für Pferderennen in Großbritannien, dem Unternehmen sollen mehrere Zusatzabgaben auferlegt werden. Momentan sind die Glücksspielabgaben der Dorn im Auge zahlreicher Anbieter im Land.

Schon jetzt verlagerten ein paar große Unternehmen ihren Sitz, um den zu hohen Zulassungsabgaben der Behörde für Pferderennen zu entgehen. William Hill und Ladbrokes taten diesen Schritt schon, wenn Betfair ihnen folgt, dann wird es eine Flaute auf dem Glücksspielmarkt des Landes geben.

Dem Vorsitzenden von Befair zufolge wäre das Unternehmen sehr froh, eine Zulassung im Inselstaat zu besitzen, aber unter der Bedingung angemessener Abgaben. Es hat aber den Anschein, als ob die oben genannte Behörde nicht neutral vorgeht, wenn sie viel mehr fordert als die Konkurrenz im Ausland.

Betfair ist ganz neu auf dem Aktienmarkt und festigt seine Position als einträglichstes Unternehmen im Online Glücksspiel im Vereinigten Königreich. Sollte das Unternehmen dem Markt Großbritanniens den Rücken kehren, dann gehen dem Land viele Gewinne durch Einnahmen und Abgaben seitens Betfair und seiner Kunden durch die Lappen.