Die Spielsucht stellt für viele Menschen eine große Gefahr dar, die in manchen Fällen sogar im Existenzverlust endet. Hier soll etwas getan werden. Aus diesem Grund saßen kürzlich Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Suchtberatung an einem runden Tisch zusammen, um Möglichkeiten zu besprechen, die dabei helfen sollen, Menschen vor der Spielsucht zu schützen.

Es geht vor allem darum, spielsüchtige Menschen vor sich selbst zu schützen. Vor allem junge Menschen sind mehr und mehr von der Sucht nach dem Glücksspiel betroffen. In Gesprächen der Vertreter aus den unterschiedlichen Bereichen waren in Lingen auch Betreiber von Spielhallen aus der Region anwesend. Initiiert wurde die Gesprächsrunde von dem Katholischen Verein für soziale Dienste Lingen (SKM) und der Fachambulanz Sucht von Caritas und Diakonie.

Auch die Idee, die Manager von Glücksspieleinrichtungen in die Gespräche einzubeziehen, stammt von den Vereinen, doch nicht jeder Beteiligte hält diese Idee für besonders sinnvoll. In der Zukunft wird sich zeigen, ob auf die Gespräche auch Taten folgen werden und ob die Unternehmer aus der Glücksspielbranche tatsächlich daran interessiert sind, den von der Sucht betroffenen Spielern zu helfen.

Kommunikation gegen Spielsucht

In der Vergangenheit hat sich schon oft gezeigt, dass Kommunikation in Bezug auf die Spielsucht besonders wichtig ist. Es geht nicht nur darum, mit betroffenen Spielern zu sprechen, sondern der Informationsfluss und die gemeinsame Lösungsfindung muß bereits im Vorfeld stattfinden. Gespräche sollen in Zukunft dabei helfen, dass auch Unternehmer aus dem Bereich Glücksspiel und deren Mitarbeiter auf die Thematik sensibilisiert sind und Hilfestellungen anbieten können. Spielsüchtige und suchtgefährdete Menschen sollen nach Meinung von Experten auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden und für das Thema sensibilisiert werden.

(Bildquelle: noz.de)