Anfang 2010 soll die Steuer für schweizer Spielbanken erhöht werden. Der Bundesraat hat gegen den Widerstand der Betreiber beschlossen, den Schwellenwert für das Einsetzen der Progression bei den A-Kasinos herabzusetzen. Diese Steuererhöhung dürft der AHV 22 Millionen Franken mehr einbringen.

Auf die Differenz zwischen den Spieleinsätzen und den ausbezahlten Gwinnen, also dem Bruttospielertrag, wird die Spielbankenabgabe erhoben. Nach Verfassung und Gesetzt beträgt sie zwischen 40 und 80 Prozent und das soll den Spielbanken eine angemessene Rendite garantieren.

Der Bundesrat hat auf Empfehlung der Spielbankenkommission beschlossen, dass die Progression der Steure für Kasinos mit A-Konzession schon bei 10 Millionen Franken statt erst bei 20 Millionen Franken Bruttospielertrag eingesetzt wird. Zukünftig gilt also für A-Kasinos und B-Kasinos derselbe Schwellenwert.

Die sieben A-Kasinos hatten sich der Verordnunsgänderung widersätzt, denn wegen der schlechten Konjunkturlage sei eine Steuererhöhung unzumutbar. Die Branche würde immer noch überdurchschnittlich gedeihen und es würden nur die Schwellenwerte harmonisiert, die Progression würde sich nicht verschärfen, so der Bundesrat.

Für die AHV erwartet der schweizer Bundesrat Mehreinnahmen von etwa 22 Millionen Franken. Die 17 Spielbanken haben dem Fiskus 2007 482 Millionen Franken abgeliefert.