Die Einnahmen der Schweizer Casinos geheny weiterhin zurück, im Jahr 2015 lag der Bruttospielertrag der Spielbanken bei einem Betrag in Höhe von 681,2 Millionen Franken, vier Prozent weniger als im Vorjahr. Mit den sinkenden Einnahmen sinken gleichzeitig auch die Spielbankenabgaben, von denen normalerweise der Staat und damit auch das Land profitieren können.

Status Quo der Spielbanken in der Schweiz:

– Haupteinnahmen stammen aus dem kleinen Glücksspiel

– Spielbankenabgabe von 319,5 Millionen Franken

– 16,5 Millionen Franken, demnach fast 5 Prozent weniger als im Vorjahr

– Anteil der AHV sinkt um 4,8 Prozent auf 272,7 Millionen Franken

Während die sinkenden Einnahmen von Seiten der Spielbankenbetreiber kritisch beäugt werden und die Konkurrenz dementsprechend mehr und mehr zur Gefahr wird, sieht die ESBK den Rückgang als nicht so schwerwiegend an. Aktuell sei noch keine Bedrohung vorhanden, die Rentabilitätslage der Spielbanken sei weit besser als die von Unternehmen aus anderen Branchen.

Auf der anderen Seite sei laut der ESBK jedoch das illegale Glücksspiel besorgniserregend. Vor allem die Onlineglücksspiele, die von ausländischen Anbietern präsentiert werden, seien eine große Gefahr für die Spieler. Der Spielerschutz könnte bei dem illegalen Glücksspiel nicht gewährleistet werden.

Zunahme des illegalen Glücksspiels

Das illegale Glücksspiel boomt, auch die ESBK hat eine Zunahme des illegalen Glücksspiels festgestellt, so steht es im Jahresbericht der ESBK. Aktuell seien die Auswirkungen auf die legalen Spielbanken zwar ersichtlich aber noch nicht bedrohlich, wodurch eine Bekämpfung des illegalen Glücksspiels in Form von Unterbindung oder Sanktionierung noch nicht möglich sei.