In Bayern gibt es neun Spielbanken, die der Staatregierung weiterhin Sorgen bereiten. Erst im Jahr 2013 gab es einen kleinen Aufschwung, denn der Bruttospielertrag war in diesem Jahr ein wenig angestiegen. Das letzte Jahr brachte dann allerdings für die Spielbanken in Bayern nicht den gewünschten und erwarteten Erfolg und so sank der Bruttospielertrag schon im Jahr 2014 wieder ab. Nach Angaben des Finanzstaatssekretärs Johannes Hintersberger (CSU) entwickelten die neun Spielbanken in Bayern sich in der Vergangenheit sehr unterschiedlich.

Die Einnahmen der Spielbanken in Bayern sind in den vergangenen Jahren enorm zurückgegangen. Die Spielbank Bad Kötzting schreibt weiterhin rote Zahlen. Als Grund für diese Einbrüche wird die Konkurrenz von Seiten der gewerblichen Spielhallen und von Seiten der Glücksspielangebote im Internet gesehen. Statt sich von dem Erfolg des Online Glücksspiels unterdrücken zu lassen, sollen die bayrischen Spielbanken nun lieber Konzepte entwickeln, um den eigenen Betrieb wiederzubeleben. Die Frage, wie es mit den Spielbanken in Bayern weitergehen wird, beschäftigt sowohl die Betreiber als auch den Freistaat selber.

Nicht alle bayrischen Spielbanken sind Sorgenkinder

Während einige Spielbanken der Regierung besondere Sorge bereiten, gibt es auch zwei Casinos, die zur Freude der Politiker schwarze Zahlen schreiben. Bei diesen Spielbanken handelt es sich um die beiden Messegesellschaften in München und Nürnberg. Hier laufen die Geschäfte besser, als bei den anderen Spielbanken in Bayern. Durch die Beteiligung des Freistaats an den Spielbanken besteht hier dennoch weiterhin große Sorge, was die Zukunft der neun bayrischen Etablissements bringen wird.