Mit den sinkenden Einnahmen der Spielbanken sinken auch die Einnahmen der Städte. Die Spielbankenabgabe fällt weit geringer aus, die Finanzministerien haben zudem die Möglichkeit, die Spielbankenabgabe weiter zu senken, wenn die Einnahmen der Spielbanken weiter zurückgehen. Grundsätzlich gilt, dass die Spielbanken 80 Prozent des Bruttospielertrages an das Land abzuführen haben.

Gesetzliche Regelungen als Nachteil für die Spielbanken

Gründe für den stetig anhaltenden Abwärtstrend gibt es viele. Zum einen liege dieser an der veränderten Einstellung der Spieler. Diese seien seit der wirtschaftlichen Krise weniger risikofreudig. Vor allem aber haben die Spieler ihre Spielgewohnheiten insofern geändert, als dass die die Anonymität und die Flexibilität des Online Casinos vorziehen.

Demnach wächst das Online Angebot immer weiter an und erlebt einen stetigen Boom. Nichtsdestotrotz ist das Spielen im Internet ebenso wie das Angebot von den Betreibern größtenteils illegal. Eine weitere, viel genutzte Alternative zu den Spielbanken, sind die Spielhallen. Diese sind vor einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen und erschweren den Spielbanken den Betrieb.

Neben der Konkurrenz aus dem Internet und durch die Spielhallen haben die Spielbanken zudem mit den gesetzlichen Regelungen zu kämpfen. Im Glücksspielstaatsvertrag wurden einige Regelungen festgelegt, wie beispielsweise das Rauchverbot, die Ausweiskontrollen und das Werbeverbot. Diese Regelungen machen den Spielbanken den Betrieb noch schwerer. In Rheinland Pfalz ist noch nicht klar, ob der Betrieb aller Spielbanken in Zukunft aufrecht erhalten werden kann. Schließungen seien bereits im Gespräch, auch wenn diesbezüglich bisher noch keine Entscheidung getroffen wurde.