Gründe hierfür gibt es viele. Grundsätzlich ist die Konkurrenz aus dem Internet so stark geworden, dass viele Menschen offenbar beschlossen haben, dem Glücksspiel in den Online Casinos nachzugehen und nicht mehr extra das Haus zum Würfeln oder Kartenspielen verlassen wollen.

Ein anderer Faktor ist jedoch, wie in Atlantic City zum Beispiel, die Zerstörung durch eine Umweltkatastrophe. Erst im letzten Jahr sorgte der Hurrikan Sandy für Schlagzeilen. Viele der Kunden sind zu dieser Zeit in nahegelegene Casinos abgewandert und haben quasi in der Nachbarschaft ihr Glück gesucht.

Das einstige Spielerparadies hat jedoch unabhängig von der Katastrophe bereits nun die letzten sieben Jahre mit dem Rückgang der Besucherzahlen und damit auch mit dem Rückgang der Umsätze zu kämpfen. In diesem Jahr bahnt sich das schlechteste Jahr überhaupt an. Nachdem sich anfangs abzeichnete, dass die Umsätze in den vergangenen Jahren stetig sinken, hat der Bundesstaat New Jersey einiges getan. Die zwölf Casinos in Atlantic City sollten unter anderem durch Steuervergünstigungen und teure Werbekampagnen gerettet werden, doch bisher blieben die Maßnahmen leider allesamt ohne Erfolg.

Atlantic City zählte bisher, nach der Glücksspielmetropole Las Vegas in Nevada, zum zweigrößten Glücksspielparadies innerhalb Amerikas. Dieser Rang wurde der Region jedoch bereits abgelaufen und nun hat sich der Bundesstaat Pennsylvania auf diesen Platz gesetzt. Nicht nur der Hurrikan Sandy, der dafür sorgte dass die Casinos bereits einen Tag bevor der Sturm in der Gegend war geschlossen werden musste, sorgte dafür, dass die Besucher ausblieben und die Casinos geschlossen bleiben mussten, auch danach noch finden sich weniger Touristen in der Region ein und die Spieltätigkeit vor Ort nimmt rapide ab.

Die Ausbleibenden Besucher nach dem Sturm lassen sich mit einer Fehleinschätzung der Touristen erklären, denn diese unterlagen offensichtlich der Annahme, dass viele Teile in Atlantic City zerstört wurden, was jedoch gar nicht der Fall war. Die Casinos haben kaum einen Schaden davon getragen, außer den, dass seither immer weniger Gäste kommen.