In erster Linie soll hierfür eine bessere Ausbildung des Personals erfolgen, welches in Zukunft besser auf das Thema sensibilisiert werden soll. Weiterhin ist in dem Regelwerk die technische Veränderung der Spielautomaten enthalten, um so einen besseren Spielerschutz anbieten zu können. Die Eigeninitiative der Glücksspielindustrie in Großbritannien kommt vor allem bei der Regierung sehr gut an, die weitere Maßnahmen in diese Richtung befürworten würde.

Zu den Maßnahmen in Großbritannien soll die bessere Ausbildung des Personals gehören. So sollen für die Angestellten eines Wettshops in Großbritannien spezielle Kurse angeboten werden, die das Personal auf Problem-Spieler sensibilisieren sollen. Auch für die Spieler selbst soll es in Zukunft die Möglichkeit geben, sich durch Limits selbst zu schützen. Diese Limits können sich sowohl auf Zeit als auch auf Geld beziehen, sodass ein maximaler Einsatz vor dem Spiel festgelegt werden kann und die Spieler somit keine Möglichkeit haben werden, sich im Spiel zu verlieren und gegebenfalls mehr Geld auszugeben, als sie es sich vorgenommen haben.

Die geplante technische Umrüstung der Spielautomaten sieht vor, dass diese Alarme abgeben sollen, sowohl wenn der Spieler bereits 30 Minuten am Stück gespielt hat, aber auch wenn bereits eine Summe in Höhe von 250 Pfund verloren wurde. Dieser Alarm soll die Spieler darauf aufmerksam machen, dass es sinnvoll wäre, für diesen Tag das Spielen abzubrechen. Die Umrüstung der Spielautomaten soll in absehbarer Zeit erfolgen, sodass nun an der Technik gearbeitet wird, um diese innerhalb des nächsten halben Jahres bereits in die Spielautomaten einbauen zu können. Die Branche in Goßbritannien steht hinter der Entscheidung der Selbstverpflichtung, hier scheinen sich alle einig zu sein, dass die Spieler die einen Hang zur Sucht haben, besser unterstützt werden sollen, ohne dabei den Spielern ohne Hang zur Spielsucht das Vergnügen und die Freude am Spiel zu verderben.