Solch einer Methode, die als "Likejacking" bekannt ist, hat sich nun auch offensichtlich ein Casino bedient, denn seit einigen Tagen kursiert ein vermeintliches Sexvideo des Schlagerstars Helene Fischer im Internet, welches offenbar von einem Casino in Umlauf gebracht wurde. Die junge Sängerin, Helene Fischer, hat sich in den vergangenen Monaten durch ihre Karriere als Schlagersängerin einen Namen gemacht. Die gutaussehende Blonde überzeugt bei Auftritten sowohl mit ihrem Gesang, als auch mit knappen Outfits und Tanzeinlagen.

Bei der Plattform Facebook ist nun ein vermeintliches Sexvideo der Schlagersängerin aufgetaucht, das die User anlocken soll darauf zu klicken, um mehr von dem Video zu sehen. Die User, die dem Anklicken nicht wiederstehen können, landen jedoch nicht bei einem Video der Schlagersängerin, bei dem diese in einer prekären Situation zu sehen ist, sondern mit dem Klick auf das vermeintliche Sexvideo, werden die User auf eine externe Webseite für Online Casinos weitergeleitet.

Der Account auf Facebook, von dem das Video stammt, wurde bereits als Fake-Account identifiziert. Schon die überschrift des Videos lässt auf einen Fake hindeuten, denn es haben sich Schreibfehler eingeschlichen. So ist sogar der Name des Schlagerstars falsch geschrieben. Darüber hinaus deuten die wenigen Likes der Meldung darauf hin, dass es sich um einen Fake handeln muss, denn sonstige Meldungen zu Helene Fischer werden bei Facebook von der Fanbase des Schlagerstars mit unzähligen Likes belohnt.

Diese Art und Weise, die bei Facebook als Likejacking bekannt ist, wird vermehrt betrieben. Hierbei geht es den Initiatoren darum, so viele "Gefällt mir" Klicks wie möglich zu sammeln. Durch solche skandalösen Meldungen, werden die User mit dem Draufklicken dazu veranlasst, unbeabsichtigt ein "Gefällt mir" zu verteilen. Für die User kann dieses Prinzip tatsächlich sehr unangenehm werden, denn neben dem verteilten Gefällt mir werden teilweise auch die Schlagzeilen als Statusmeldung auf der eigenen Seite ausgegeben. Wer also öfter neugierig ist und auf Meldungen, wie im Fall von Helene Fischer, klickt, der kann sich hiermit auch schnell den virtuellen Ruf versauen.