Eigentlich sollten die Kunden den Mitarbeitern in der Lottoannahmestelle vertrauen können, da diese dazu ausgebildet sind, diese Lottoscheine anzunehmen und im Falle eines Gewinns die Spieler darüber zu informieren.

Der besagte Mitarbeiter in der Annahmestelle, Farrakh Nizzar, versuchte jedoch im Falle des Gewinns von Maureen Holt die ältere Dame zu betrügen und die Gewinnzahlen letztlich als seine eigenen auszugeben, um so den Gewinn für sich beanspruchen zu können.

Nizzar wollte den Gewinn in Höhe von einer Million Pfund bei dem Betreiber der britischen Staatslotterie, für sich selbst einfordern. Die Mitarbeiter bei Camelot konnten den Betrugsversuch jedoch rechtzeitig entlarven, da der Mitarbeiter behauptete, den Schein in Oldham erworben zu haben, obwohl dieser bei Tesco gekauft wurde.

Maureen Holt kann die Aufdeckung des Betrugsversuchs der eigenen Mitgliedkarte von Tesco verdanken, da durch diesen aufgedeckt werden konnte, dass der Lottoschein eigentlich der 77 jährigen Dame zugeordnet werden muss. Nachdem dieser Betrug aufgedeckt wurde, wurde Farrakh Nizzar von der Polizei verhaftet und anschließend angeklagt. Der gläubige Moslem hatte vorab auf seine Familie und den Koran geschworen, dass es sich bei dem eingereichten Lottoschein um seinen eigenen handle.

Die 77 jährige Maureen Holt war schockiert über das Verhalten des betrügerischen Mitarbeiters, den sie eigentlich zu kennen glaubte und vorher als vertrauenswürdig eingestuft hätte. Doch trotzdem sie betrogen wurde gibt sie an, dass ihr der angeklagte Mitarbeiter nun sehr leid tue.

Dennoch freue sie sich sehr über den Gewinn und freue sich noch mehr, dass dieser Gewinn dazu beitragen kann, dass ihr 80 jähriger Ehemann nun endlich in den Ruhestand gehen könne, da das Ehepaar nun finanziell abgesichert sei.