Bei einer kürzlichen Pressekonferenz in Düsseldorf äußerten sie sich zum neuen Glücksspielvertrag, welcher im Sommer gültig werden soll, so, dass die Bundesländer diese Form des Spiels verbannen und parallel dazu das individuelle Glücksspiel langfristig stärken möchten.

Als Gipfel dieser "Sabotage" beurteilen die beiden Herren die Entscheidungen des Zusammentreffens der Länderchefs in Bezug auf das gewerbliche Automatengeschäft im Zuge der Absegnung dieses Vertrags.

Mit diesem Beschluss ist ihrer Ansicht nach dafür gesorgt, dass zukünftig einige der über fünftausend Unternehmen aus dem Mittelstand in diesem Sektor in den Ruin fallen werden und etwa 66 Prozent der mehr als 70.000 Stellen im Bereich der Automaten gänzlich wegfallen, sie malen diese Zukunft in düsteren Farben. Zudem gehen der Regierung in Zukunft etwa eineinhalb Milliarden Euro an Abgaben, die von diesem Sektor kommen, verloren.

Nach Meinung des Verbandes bestehen die wichtigsten Schritte in dem Vertrag gegen das Spiel in der Untersagung von mehrfachen Zulassungen, mindestens einzuhaltende Entfernungen bei den Spielhallen, Beschränkungen bei der Reklame, gesteigerte Sperrzeiten, eine besondere Genehmigung im Bereich Glücksspielrecht und ein Existenzschutz von fünf Jahren für bereits vorhandene gewerbliche Genehmigungen für Spielhallen, die ohne zeitliche Einschränkungen erfolgten.

Die ganze Verlogenheit dieses Plans wurde offensichtlich, da die Regierung höchstpersönlich der größte Betreiber von Glücksspiel ist und mit diesem sogenannten "Kartell" unliebsame Gegner loswerden will, so sieht man es jedenfalls im Automatensektor. Da das Netz 24/7 erreichbar ist, steht eine Bekämpfung des schwierigen Spielverhaltens und Lenkung des angeborenen Triebs zum Spielen wohl nicht im Mittelpunkt, was damals mithilfe von Monopolen noch gut durchgesetzt werden konnte.

Wenn man aber davon ausgeht, dass dies in der ära des World Wide Web mit einer Vielzahl von Glücksspielangeboten noch möglich ist, dann kann man durchaus als blauäugig bezeichnet werden. In Wirklichkeit stehen finanzielle Interessen, Macht, Einfluss und ämter sowie das Beiseiteschaffen unbequemer Gegner im Mittelpunkt. Geht man davon aus, dass ein Spiel, das von der Regierung geführt wird, weniger Schwierigkeiten macht, als das aus dem Privat- oder dem Wirtschaftssektor, dann liegt man daneben.

Die Bundesländer wollen ihr Tun damit rechtfertigen, dass man die Spieler vor den Risiken des extensiven Spiels bewahren muss und hat, um diese These zu beweisen, teure Gutachten durchführen lassen, welche infolge einer ernsthaften Bewertung auf wissenschaftlicher Basis größtenteils keinen Bestand mehr hätten. Es hat ganz den Anschein, als ob die Bundesländer nicht daran interessiert sind, dass fast 100 Prozent der deutschen Bürger ohne Probleme ihrer Leidenschaft frönen.

Man will auch nicht sehen, dass die Automatenbranche sich schon seit langer Zeit auf freiwilliger Basis effektiv im Bereich der Vorbeugung einsetzt, was man von Betreibern staatlicher Seite nicht sieht. Vor der Kulisse dieser nicht stabilen Tendenz politischer Natur betrug der Gewinn im letzten Jahr in allen Sektoren der Automatenbereiche nur noch 4,3 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr 1,5 Prozent weniger waren.

Die gute Entwicklung der Wirtschaft und das Wachstum der Erträge, die noch vor kurzem da waren, haben eine enge Verbindung mit den Verschiebungen dieser Summen durch strukturelle Aspekte, die im letzten Jahrzehnt begannen und hängen auch mit dem Rückgang der Umsätze kurz nach der Gültigwerdung der Spielverordnung vor fünf Jahren zusammen. Hier musste man rund 80.000 "Fungames", welche ganz einfach als Automaten genutzt werden konnten, vom Markt entfernen.

Die dann eintretende Erweiterung machte die Verschiebungen der letzten Jahre wieder wett. Die Entwicklungen der letzten Jahre waren trotz der momentanen Debatten in der Politik und deren Instabilität durchweg noch in Ordnung. Der weitere Weg mit Berücksichtigung der Pläne der Bundesländer, die Gewinnspiele mit Geld auf gewerblicher Grundlage in die Ecke zu treiben, macht sich besonders durch zahlreiche Existenzängste bemerkbar. Die Summe dieser betriebenen Automaten belief sich vor rund 20 Jahren auf etwa eine Viertelmillion und sank in 10 Jahren auf rund 180.000.

Wenn man noch die zu diesem Zeitpunkt betriebenen "Fungames", die dem Glücksspiel ähnlich sind, die sich auf 80.000 belaufen, mit einbezieht, dann lag die Zahl der damals laufenden Geräte bei mehr als 260.000. Nach der neuen Spielverordnung, welche vor 6 Jahren gültig wurde, hatten diese Spiele weniger zu werden, deren Platz wurde dann über kurz oder lang durch die neuen Automaten eingenommen.

Ende der letzten Jahre waren etwa 240.000 dieser Automaten mit den "Fungames" in Betrieb, was noch unter der Zahl von 1995 und 2005 lag. Zum ersten Juli dieses Jahres wird der neue Glücksspielvertrag in Betrieb genommen werden, er und die Exekutivgesetze der Bundesländer sind nicht getrennt voneinander zu sehen. Man muss sie in Verbindungen mit zusätzlich geplanten Gesetzen für die Spielhallen der Bundesländer und schon vorhandenen änderungen der obengenannten Verordnung betrachten.

In Zusammenhang mit den reduzierten öffnungszeiten in Bezug auf Spielhallen und stark erhöhte Abgaben als Vergnügungssteuer in vielen Gemeinden, ballen sich die Beschränkungen und die Belastungen dieser Vorgaben. Zum Zeitpunkt der Wahlkämpfe, die in Berlin und Bremen stattfanden, finden diese Gesetze schon seit Mitte des letzten Jahres Anwendung und folglich kamen eine Menge Gerichtsprozesse zustande. Die Umsetzung der Kriterien in diesem Bereich hat im großen Stil die Konsequenz, dass Unternehmen enteignet werden und läuft der Berufsfreiheit, die im Grundgesetz grundlegend gesichert ist, zuwider.

Die Folgen sind sehr schlimm und haben die Eliminierung von mehr als der Hälfte der Unternehmensexistenzen und Jobs als Konsequenz im Sektor der Automatenwirtschaft binnen und nach Ablauf dieser Interimszeit von 60 Monaten zur Folge. Die vorgesehene Abänderung der Spielverordnung hätte in der Branche zur Folge, dass der Anreiz der momentanen Automaten unbotmäßig eingeschränkt wird und auch die Produktion würde nicht mehr laufen.

Reizvolle Automaten, die auf dem Markt zu finden sind und auch andere Option wie im Netz würden die Nachfrage in Bezug auf diese weniger kurzweiligen Vergnügungen von heute auf morgen sinken lassen.

Am meisten profitieren hiervon die unrechtmäßigen Dienstleistungen im Netz. In der Bundesrepublik verfügen mehr als 30 Millionen Haushalte über den Zugriff aufs Internet. Die vorauszusehende Tendenz durch "Smartphones" und "Tablet-PCs" hat in vielen Aspekten keinen Boden.

Hier mangelt es an sozialen überwachungen und es gibt unzählige Spieldienstleistungen für Gewinne und auch für Verluste, diese legt die Verordnung ganz genau fest, haben zur Folge, dass der Schutz von Spielern und der Jugend nur noch leere Phrasen sind. Die Präsidenten des Verbandes sind davon überzeugt, dass wenn die Bundesländer wirklich ihre Vorhaben in die Tat umsetzen wollen, man keine Wahl haben wird, als viele Klagen anzustrengen, um die hieb- und stichfesten Rechte zu beanspruchen.

über 5.000 Firmen in der Branche sollten dies schon für ihre mehr als 70.000 Angestellten tun, welche sonst zum Großteil wegen dieser staatlichen Pläne ihren Job los sein würden. Zudem macht sich der Sektor nun auch für zahlreiche Spieler stark, welche mit den geplanten Schritten nicht nur gebrandmarkt werden.

Sie werden auch in das gleiche, aber nicht überwachte Online Glücksspiel, wechseln, das die Verluste nicht einschränkt. Hier lauern auch noch anderweitige Unrechtmäßigkeiten.