Neusten Meldungen zu Folge wird bereits ein Baubeginn im Jahr 2018 angestrebt. Die Eröffnung soll bereits im Jahr 2021 gefeiert werden. Während die Realisierung der Spielbank zwar bereits durchgeplant scheint, aber auf Außenstehende nicht besonders realistisch wirkt, so ist gleichzeitig bereits die Rede davon, dass die Spielbank der Stadt 4,75 Millionen Euro pro Jahr einbringen soll. Wie realistisch sind die Pläne und Zahlen denn nun tatsächlich?

Die Baupläne für die Spielbank werden als ehrgeizig eingestuft. Nach dem aktuellen Stand wurde der WestSpiel-Gruppe ein Kaufangebot für das Grundstück in Deutz, dem geplanten Standort der Kölner Spielbank, von Seiten der Stadt Köln unterbreitet. Es ist die Rede davon, dass bereits in diesem Jahr ein Architektenwettbewerb ausgetragen werden soll, die WestSpiel-Gruppe bis Mitte 2017 Baurecht für die Spielbank erlangt hat und bereits im Jahr 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. In drei Jahren sollen die Bauarbeiten dann abgeschlossen werden, um so im Jahr 2021 die Neueröffnung der Spielbank feiern zu können. Das Bauvorhaben umfasst sowohl die Errichtung der Spielbank, als auch zusätzlicher Plätze auf zwei Etagen, zu denen folgende gehören:

– Geschäfte

– Restaurants

– Parkebene mit 170 Stellplätzen

Bauvorhaben ermöglichen Alternativen

Nach Angaben der WestSpiel-Gruppe soll die Spielbank in Köln das Unternehmen aus den roten Zahlen bringen. Diese Idee würde beinhalten, dass durch den Betrieb der Spielbank in Köln auch die vier anderen Spielbanken des Betreibers saniert werden können. Auch diese Pläne erscheinen sehr ehrgeizig, vor allem wenn die aktuelle Situation der Spielbanken in Deutschland berücksichtigt wird. Die Konkurrenz aus dem Internet wird immer stärker und hier wird es wohl auch einer einzigen neuen Spielbank nicht möglich sein, die Situation zu retten.

Nichtsdestotrotz ist dennoch die Rede davon, dass der Kölner Standort alles bessern wird. Aktuell sei nach eigenen Angaben von WestSpiel noch nicht geplant, einen der anderen bestehenden Standorte aufzugeben.

Nichtsdestotrotz soll der Bau der Kölner Spielbank so realisiert werden, dass das Gebäude im Notfall auch für andere Etablissements genutzt werden könnte. Ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Pläne rund um die Kölner Spielbank langfristig vielleicht doch nicht bombensicher sein könnten?