Eine Gruppe von Spielern spielte Mini-Baccarat im Golden Nugget Casino in Atlantic City und bemerkte dabei, dass die Karten nicht gemischt wurden. Dies nutzten die Spieler zu ihrem persönlichen Vorteil und setzten das Tischlimit, um so den Gewinn in dieser erstaunlichen Höhe für sich zu beanspruchen.

Die Spieler beim Mini-Baccarat stellten bereits nach kurzer Spielzeit fest, dass die Karten immer in der gleichen Reihenfolge ausgegeben wurden. Dies ließ darauf schließen, dass die Karten nicht gemischt wurden. Diese Tatsache wurde von den Spielern am Tisch ausgenutzt, indem diese von da an das Tischmaximum in Höhe von 4000 $ setzten. Mit diesem Einsatz und der Ausnutzung des Casinofehlers erspielten die Gamer sich einen Betrag in Höhe von 974.816 Pfund.

Bereits nach kurzer Zeit stellten die Casinomitarbeiter fest, dass es an diesem Tisch nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Daher sammelten sich die Mitarbeiter am Tisch des Mini-Baccarats und beobachteten das Geschehen, konnten jedoch vor Ort keinen Betrug von Seiten der Spieler feststellen. Die fünf Spieler erhielten ihren Gewinn in Höhe von 970.000 Dollar nicht und das obwohl die anderen neun Spieler nach dem Spiel ausgezahlt wurden. Die Sicherheitsleute wollten noch am selben Tag einen Betrug aufdecken und durchsuchten daher in der Nacht das Zimmer eines Spielers.

Letztlich konnte der Tatbestand ermittelt werden, da die Casinobetreiber feststellten, dass ein Kartendeck, welches von dem Kartenlieferanten als gemischt geliefert wurde, nicht gemischt war. Durch diese Feststellung wird nun der Kartenlieferant von Seiten das Casinos angeklagt. Doch damit scheint es nicht genug, denn das Casino klagt außerdem die Spieler an, die den hohen Gewinn erspielt hatten. Das Casino legte fest, dass diese Spieler kein Recht auf die Auszahlung des Gewinns haben.

Begründet wird die Klage gegen die Spieler mit dem New Jersey Gesetz, welches beinhaltet, dass ein Spiel dieser Art auf Fairness beruhen muss. Doch die Klage wird von den Spielern nicht einfach so hingenommen. Einer der Spieler, Benjamin Dash, hat einen Anwalt eingeschaltet, der gegen die Klage des Casinos vorgehen soll, weil die Spieler sich laut eigener Aussage keinem Fehlverhalten schuldig gemacht hätten.

Laut der Spieler sei das Casino nicht im Recht, denn dieses hätte ja zu Recht den Kartenlieferanten angeklagt, von welchem es den Schaden einklagen könne. Die Spieler selbst sehen sich unrechtmäßig behandelt, da sie von Seiten des Casinos als Betrüger verdächtig worden sind, obwohl sie keinem Betrug nachgegangen seien.