Die Entscheidung fiel bei der Tagung der Stadtverordneten. Bei der Abstimmung stimmten lediglich zwei Abgeordnete dagegen, jedoch waren die anderen Mitglieder der Stadtverordnung die eindeutige Mehrheit und somit konnte die Entscheidung fallen.

Als Gegner hatte sich schon vorab die FDP gezeigt, da diese wirtschaftliche Risiken befürchten. Trotzdem mussten die Parlamentsmitglieder, die im Aufsichtrat der Kur GmbH sitzen, bei der Abstimmung die Räumlichkeiten verlassen. Das Konzept der Kur GmbH schien am Ende dennoch überzeugend gewesen zu sein, denn die Mehrheit der Stadtverordneten gab die Zustimmung zu dieser Entscheidung.

Man erwarte nun, anhand des Konzepts, dass die Umsätze in der Zukunft um das doppelte steigen werden. Auch für die Stadt sei dies besonders positiv, da auch Gelder aus den Spielbankenabgaben in die Haushaltskasse der Stadt fließen würden. Es wurden bisher jedoch eine weiteren Einzelheiten aus dem Konzept der Kur GmbH bekannt gegeben. Als Verlierer ist die Spielbank Berlin davon gegangen, weil deren Konzept sich nicht gegenüber dem der Kur GmbH durchsetzen konnte.

Neben dem Zuschlag für die Spielbankenkonzession gab es auf der Tagung ein weiteres wichtiges Thema, denn Eltern setzten sich dafür ein, dass ein Stadtelternbeirat gegründet werden soll. Man prüft nun, wie diese Forderung umgesetzt werden kann, was für die Eltern bereits einen bedeutenden Fortschritt bedeutet.

Die Eltern wollen durch diesen Stadtelternbeirat ein Mitspracherecht bekommen. Hierbei soll besonders bei den Themen Ganztagesplätze, Wartezeiten, Vergabeverfahren der Plätze und Anmeldeverfahren mitgeredet und vor allem informiert werden.