Dennoch haben Spielbanken im Allgemeinen ihren Glanz ein wenig verloren und vor allem ihre Beliebtheit. In Trier wird das große Glücksspiel aktuell noch an zwei Spieltischen angeboten. Zusätzlich gibt es zahlreiche elektronische Spielautomaten, an denen die Gäste sich vergnügen können.

Der Job als Croupier bietet Abwechslung in einzigartiger Atmosphäre. Die Spielemacher sind immer in schwarzen Anzügen oder dunklen Westen mit Fliege oder Krawatte zu sehen. Die Berufskleidung ist in der Spielbank Programm. Auch wenn die Croupiers in einer Spielbank als Spielmacher an den Tischen mit den Gästen agieren, so ist ihr Auftreten immer ein wenig distanziert und korrekt. Die Arbeitszeiten eines Croupiers beschränken sich auf die Nacht, in Trier in der Woche von 19 bis 2 Uhr und am Wochenende sogar bis 3 Uhr morgens. Konzentration, Souveränität und Rechentalent gehören zu den Skills, die man als Croupier mitbringen muss.

Die goldenen Zeiten kommen zurück

Gregor Dyla ist seit Ende 2005 der Leiter der Spielbank Trier. Auch er weiß, dass die fetten Jahre für die Spielbank vorbei sind. Die Angestellten werden in der heutigen Zeit nach Tarifen der Branche bezahlt, denn nur von einem geringen Grundgehalt plus Trinkgeld können die Croupiers der Spielbank heute nicht mehr leben. Während früher die Spieler in der Spielbank gerne einmal ein Risiko eingegangen sind, ist das jüngere Publikum der heutigen Zeit viel vorsichtiger.

Weniger Risiko, schnelleres Spiel und vorsichtigerer Einsatz ist die Devise der jungen Spieler. Trotz des Besucher- und Umsatzrückgangs in den Spielbanken hofft man auch in der Spielbank Trier noch darauf, dass die goldenen Zeiten zurückkommen werden. Veränderte Konzepte und neue Ideen sollen wieder mehr Spieler in die klassische Spielbank locken und vor allem vor Ort begeistern.