Der Präsident des Bundesarbeitskreises für Spielbanken bestärkte die Aktion der Mitarbeiter, welche am 18.06. vor dem Schweriner Landtag abgehalten wurde und man zeigt ihnen gegenüber große Solidarität. Diese Aktion fand anlässlich des Zusammentreffens der Landtagsfraktionen der Parteien SPD und CDU statt; hier wurde auch über das Gesetz für die Spielbanken gesprochen.

Die Mitarbeiter und die Gewerkschaft wollten mit dieser Aktion erreichen, dass die prekäre Lage der Spielbanken erkannt wird. Herr Stracke sagte, dass die Spielbanken sehr bald einer Reduzierung der Steuern bedürfen; nur so ist es möglich, dass sie ihre Pflichten gemäß dem Glücksspielvertrag und ihre Aufgabe ordnungspolitischer Natur erfüllen.

Die Gewerkschaft betrachtet die Steuern für die Spielbanken als viel zu hoch; diese wird seit November letzten Jahres von Mecklenburg-Vorpommern gestundet. Diese bringt den Fortbestand der Spielstätten und den der rund 150 Jobs an den Rand des Abgrunds. Erfolgt keine Reduzierung der Steuern, dann kann es laut den beiden Geschäftsleitungen passieren, dass eine Insolvenz erfolgen muss.

Die Gewerkschaft möchte von den Fraktionen in der Regierung, dass eine einheitliche Idee bezüglich der änderungen der Steuer, so wie er von der CDU erfolgt ist, erarbeitet wird. Nur so ist es möglich, dass der Landtag diesen Vorschlag auch absegnen kann.

Laut der Gewerkschaft ist ein Nichtzustandekommen der Steuerreduzierung der Landtagsfraktion der SPD geschuldet. Das Gesetz für die Spielbanken wird zusammen mit dem Glücksspielvertrag bei dem Zusammentreffen des Landtags in Kürze besprochen. Die mecklenburg-vorpommerische Regierung steht hinter dem Glückspielvertrag und wird diesem grünes Licht geben.

Hierunter fallen auch die Spielbanken im Bundesland und deren Fortbestand kann nur mit einer Steuerreduzierung erreicht werden. Der Präsident des Bundesarbeitskreises sagte, dass die Spielstätten mit ihrer Aufgabe ordnungspolitischer Natur und der Vorbeugung von Sucht im Bereich des erlaubten Glücksspiels im Bundesland einen wichtigen Beitrag leisten, was nicht umsonst ist.

Die Gewerkschaft erhofft sich vom Landtag eine Steuerreduzierung und eine eindeutige Bejahung der fünf Spielbanken sowie deren Fortbestand.