Vor kurzem wurden die Spielaktivitäten im Casino Magdeburg durch die Spielbanken Sachsen-Anhalt GmbH auf Eis gelegt.

Das Innenministerium nahm dies zum Anlass, den Prozess zur Anhörung in Bezug auf die Überprüfung einer ökonomischen Führung der Spielstätten in Magdeburg, Halle und Wernigerode abkürzen.

Das Ministerium kümmert sich ebenfalls um die Aufsicht über die Spielbanken. Man setzte der Geschäftsleitung eine Frist bis zum 17. Mai dieses Jahres, zu der sie sich äußern mussten, ob die ordentliche und ökonomische Leitung der Spielstätten gegeben ist und wenn ja, wie diese aussieht.

Wenn dies nicht der Fall ist, dann kann das Innenministerium auch in anderen Spielbanken die Spielaktivität auf Eis legen, so der Innenminister der CDU.

Die Regierung des Bundeslandes kam vor vier Jahren darin überein, die im Besitz des Landes befindliche Spielbank GmbH zusammen mit den Spielstätten in Magdeburg, Halle und Wernigerode zu veräußern.

Kandidaten wie die Casinos Austrias zeigten Interesse, nahmen aber ihre Offerten wieder zurück. Die Sybil Group mit Sitz auf der Insel Zypern konnte dieses Angebot wahrnehmen.

Es war auch dieses Unternehmen, das etwa 300 Millionen Euro in den Standort Vockerode und Umgebung stecken wollte. Dieser litt unter einer instabilen wirtschaftlichen Lage, Abwanderung, leerstehenden Wohnungen und zu wenig Arbeit.

Hier sollte ein neuer Freizeitpark entstehen, doch dieser Plan ruht erst einmal.