Der Verband zeigte sich besonders erfreut, dass nun auch Unterstützung von Seiten der Spielbanken aus Sachsen-Anhalt in die Arbeit der BupriS mit einfließen wird. Mitglieder des Bundesverbandes privater Spielbanken zeichnen sich durch Seriosität aus und die Mitgliedschaft steht für den Einsatz für eine am Verbraucherschutz ausgerichtete, nachhaltige und zukunftsfähige Glücksspielregulierung.

Neben der neuen Mitgliedschaft planen die Spielbanken Sachsen-Anhalt nach eigenen Angaben die Eröffnung der Spielbetriebe in Magdeburg und Leuna. Die Betriebe wurden bereits vor einigen Jahren stillgelegt, mit der Wiedereröffnung soll das klassische Glücksspiel bald wieder Einzug in das Bundesland Sachsen-Anhalt halten. Bis zum Jahr 2009 betrieb das Land Sachsen-Anhalt drei Spielbanken in Magdeburg, Halle und Wernigerode. Nachdem jedoch die Umsätze und Einnahmen drastisch zurückgingen, wurden die Betriebe an eine auf Zypern ansässige Unternehmensgruppe verkauft.

Schon damals waren die Spielbanken Sachsen-Anhalt an einer Mitgliedschaft bei der BupriS interessiert, allerdings wurde dies aufgrund von Zweifeln an der Seriosität des Käufers abgelehnt. Im Mai 2011 wurden die Standorte geschlossen, erst gab es einen Weiterverkauf an einen deutsch-türkischen Investor, dieser musste jedoch Insolvenz anmelden wodurch im Jahr 2012 die Spielbankenkonzessionen von Seiten des Landes wiederrufen wurden. Seitdem gilt Sachsen-Anhalt als einziges Bundeland in Deutschland ohne Spielbanken.