Bei The Witcher und GTA beispielsweise haben die Spieler die Option, nebenher eine kurze Runde Blackjack oder Roulette zu spielen und damit zusätzliche Gelder einzuspielen. Wer die Chance hat zu gewinnen, kann natürlich gleichzeitig auch verlieren, dies sollte den Spielern bei den kleinen Casinoabenteuern natürlich bewusst sein. Während die simulierte, virtuelle Welt bei GTA zum Beispiel Hauptbestandteil des Spiels ist, ist es den Spielern möglich, sich nebenher mit kleinen Casinorunden abzulenken und unterhalten zu lassen.

Bei dem Spiel Hitman geht es von der Thematik her um Glücksspiel, nicht weil es ein Spiel ist, bei dem gewinnen oder verloren werden kann, sondern weil es hierbei um einen Agenten geht, der 47 Anschläge auf das Zockerparadies verübt. Als Kellner getarnt ist der Agent im Shamal unterwegs, verschafft sich Zugang zu den nicht öffentlichen Bereichen des Casinos und macht auf diese Art und Weise seine Zielperson ausfindig. Bei dieser Hitman-Variante ist die Spielkulisse für die Gamer besonders eindrucksvoll. Durch den Schauplatz in einem Casino, wird dem Spieler eine eindrucksvolle Casinoatmosphäre rübergebracht, ohne dass man während des Spiels in der Kulisse selbst zocken kann.

Casinos als Kulisse für Computergames sind offenbar keine Seltenheit, denn in den Rainbow Six Vegas-Spielen wird der Spieler auch nach Las Vegas gebracht, wo eine eigene Mission ausgeführt werden soll. Die Thematik befasst sich mit Terroristen, die mehrere Anschläge in Nevada planen und die durch die Sondereinheit, dem Team-Rainbow, verhindert werden sollen. Die Spielwelt, in der das Spiel stattfindet, ist für die Gamer besonders beeindruckend und entführt diese in die Welt der funkelnden und leuchtenden Zockermetropole Las Vegas.