Hier sehen die Änderungen strengere Regulierungen für die bereits legalen Anbieter vor. Für die Betreiber bedeutet dies nicht in wenigen Fällen, dass ihnen ein privater Existenzkampf droht. Im Bereich des Automatenspiels ist bereits die Rede von Spielhallensterben, die Politik plädiert dennoch weiterhin auf Verbraucher- und Spielerschutz.

Änderungen im Glücksspielstaatsvertrag

Im Jahr 2017 sollen die Änderungen im Glücksspielstaatsvertrag greifen. Diese Änderungen sehen folgendes vor:

– eine Konzession pro Standort

– Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielotheken

Die Automatenbranche befürchtet einen Abbau der Spielotheken von bis zu 80 Prozent. Legale Anbieter werden vertrieben, der illegale Markt boomt jedoch weiterhin. Nicht nur, dass mit dem Spielhallensterben die Betreiber um die eigene Existenz fürchten müssen, auch haben Schließungen entsprechender Etablissements die Folge, dass die Kommunen weniger Steuern einnehmen.

Online Glücksspiel bereitet Sorgen

Während die Spieler die Flexibilität und die Anonymität des zumeist illegalen Online Glücksspiels genießen, sorgen sich Spielhallen- und Casinobetreiber sowie Politiker um die Zukunft des landbasierten Glücksspiels. In wenigen Jahren, im Jahr 2021 soll es eine Neufassung des Glücksspielstaatsvertrages geben. Hierzu wollen Betreiber nun selbst Regelungen aufstellen, die an Suchtprävention und Verbraucherschutz orientiert sind. Ob diese Ideen Gehör finden werden, wird sich in der Zukunft zeigen.